Bundestagswahl: Fortsetzung derzeitiger Politik eine Farce


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flickr.com/ European Parliament/ (CC BY-NC-ND 2.0)

Merkelismus, Schulzismus vs. sozialer Friedenspolitik

Dazu bedarf es keinesfalls viel Verstand, um zu erahnen, welche Möglichkeiten der besonnene Wähler überhaupt noch hat bei der Betrachtung anstehender Parteien, die eine reelle Chance haben, jetzt im Herbst in den Deutschen Bundestag gewählt zu werden, um die Fortsetzung derzeitiger Politik als Farce weiterhin zu dulden oder besser zu stoppen.

Sämtliche neoliberale Parteien wären augenblicklich auszuschließen, nämlich die Union, die SPD, die Grünen, die FDP und diese AfD, so daß nur eine Partei in Frage kommt, die jenen Irrweg beenden kann, keine andere als Die Linke. Insofern eine Option sozialer Friedenspolitik vs. Merkelismus oder Schulzismus.

Extreme Standpunkte willkommene Argumente, um einfach weiterzuwurschteln

Genau das machen sich all jene Parteien zunutze, die bisherig regierten, um sowohl linke als auch rechte Politik anzuprangern. Mit ein wenig Scharfsinn sollte dennoch klar sein, daß Die Linke keinerlei extreme Standpunkte vertritt im Gegensatz zur rechtsradikalen AfD, obendrein die Neue Rechte alles daran setzt, ebenso dem Neoliberalismus und somit dem Konzernkapitalismus zu fröhnen, dem kleinen Mann keinerlei soziale Sicherheit gönnt, ganz im Gegenteil sogar die bestehende sozialrassistische Agenda 2010-Politik eher verschärfen wird.

Unter den Linken gäbe es eine durchaus realisierbare sozial ausgewogene, gerechte Verteilung gerade bei unteren und mittleren Einkommen, in dem endlich Überreiche zur Kasse gebeten werden, sämtliche selbstverständlichen Dienste am Menschen wie Gesundheit, Rentensicherung und Arbeitsrechte ohne Nachteile für Betroffene zu dulden, entsprechend per gesetzlicher Regelung verändert und angepaßt werden. Obendrein würde dann Deutschland eine echte Friedenspolitik anstreben, die somit keine Nato-Experimente zuläßt, eher den neutralen Weg sucht ähnlich wie die Schweizer.

Das Erbe von Angela Merkel hinterläßt dramatische Spuren

Ein Zurück zum kalten Krieg, die Provokationen bisheriger US-Politik im Kontext zum Nato-Bündnis, der dadurch verursachten brisanten Lage im Nahen und Mittleren Osten kann man ganz besonders mittels drei deutscher Politiker beobachten, denken wir an Gabriels Panzerdeals, Von der Leyens unheilvolle Mission und Merkels jüngste Visite in Saudi-Arabien, wo sie zwar betonte, Menschenrechte seien nicht verhandelbar, dennoch gezielte Geschäfte als riesige Chancen für die deutsche Wirtschaft auslotet. Welch Doppelmoral, Auspeitschungen, Hinrichtungen als auch der brutale Krieg gegen Jemen werden trotzdem hingenommen, Hauptsache gewinnbringende Profite klingeln in den Kassen gewisser Konzerne.

Ein schäbiges Unterfangen, das auch Sahra Wagenknecht zurecht anprangert, „was Merkel unter der von ihr so gern beschworenen westlichen „Wertegemeinschaft“ versteht.“ Und diese Kanzlerin tritt erneut im Herbst an, wenn nicht doch ein Martin Schulz mit den Grünen und einer FDP sie ablöst. Koalitionsvarianten all jener Parteien außer der indiskutablen AfD oder den Linken, die sonst Verrat üben würden in einem Regierungsbündnis, führen schließlich zur Fortsetzung derzeit stattfindender Politik.

Schrecklich, kein vielversprechender Weg, sondern weiterhin Sozialabbau, kriegerische Spannungen und Hofierung der Konzerne, der Finanzelite, das einfache Volk hat still zu halten. Eine düstere Zukunft. Der mündige Wähler sollte daher ganz genau differenzieren, was er will.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Eine Antwort zu Bundestagswahl: Fortsetzung derzeitiger Politik eine Farce

  1. WoMolix schreibt:

    Ob die Linke da eine Alternative ist, das wage ich zu bezweifeln. Nicht, dass ihre Ziele daneben wären. Nein, es gibt bei der Linken tatsächlich einige Leute, die klaren Verstandes sind und von den Dingen eine Ahnung haben. Es gibt ein paar. Das sind aber zu wenige. Die die heute bei den Linken das Sagen haben fallen für mich eher in die Kategorie „Dumpfbacken“, die leider immer schneller reden, als Sie denken können. Die rote Zora oder der etwas einfältige Herr aus Baden-Württemberg, in deren Hände möchte ich unsere Zukunft auch nicht legen.
    Also gibt es nicht wirklich eine Alternative.
    Die Leute, die ich kenne, die Deutschland weiterentwickeln könnten, die sind nicht in Parteien organisiert und diese werden auch einen Teufel tun, sich in der Politik zu etablieren. Diese Leute wissen, sie würden sich nur aufarbeiten um geballte Inkompetenz und Ignoranz im Zaum zu halten. Das tun sich kluge Leute nicht an. 😈😈😈

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