So an die paar hundert Meter noch


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Kirchenglocken,
den letzten Ton vernommen,
zuhause nicht mehr weit,
war da schon nicht mehr
eine Ewigkeit.

Den Weg geh ich im Schlaf,
unerschrocken,
selbst bei Nacht,
das hat mir nie was
ausgemacht.

Vielleicht lebt einer
meiner Freunde noch,
wir haben manchmal
gesoffen wie
ein Loch.

Auf jeder Kirmes
weit und breit
waren wir die Kerle
mit dem größten
Schneid.

Dann hab ich
irgendwann dem Dorf
den Rücken gekehrt,
die Welt rief, ich
fühlte mich eingesperrt.

Als Heimat ist mir
der Ort der
Kindheit geblieben,
Eltern schon längst
verschieden.

Der Kirchturm ist
schon zu sehen,
so an die paar
hundert Meter noch,
mein Herz halte durch.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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