April, April, Politik macht sowieso, was sie will


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Satirischer Rückblick…

Das klingt zunächst schrill, doch wir kennen doch allesamt diesen Brauch. Nur mit dem kleenen aber entscheidenden Unterschied, ja selbst Sie auch, daß Politik ohnehin die Nähe zum gemeinen Volk mied. Hauptsache die Pfründe verteilt, bei Wahlen man ihr entgegeneilt. Sie wollen sich nur an uns laben, wissend, die Mund bedeutet, Recht zu haben.

Das mag vielleicht befremdlich klingen, egal bei welchen Dingen, wie z.B. bei der Türkei. Dort wird mit viel Bohei gen Islamisches Sultanat und jenem Erdo-Kann jeblickt. Sie meinen, diplomatisch unjeschickt? Sind Sie verrückt, der glänzt selbst bei Nicht-Erscheinen. Jede Menge Tränen lassen das Meer anschwillen, da helfen och keene Pillen, diesen Despoten wechzudenken, da können sich manche noch so sehr gutwillig verrenken.

Dat Bier am Tische janz schal, besonders per Qual vor der Wahl, die hierzulande uns noch manches mal widerfährt. Wat läuft denn nu erneut verkehrt? Nichts hat uns die Jeschichte jelehrt! Wir sehen’s doch, oh Schand, mit Blick zum Saarland, wo gar plötzlich die CDU an Boden gewinnt, in den Brunnen fiel dat Hoffnungskind auf einen politischen Wechsel. Prompt wieda jenes Jedrechsel, och jenannt Große Koalition, wie vorher schon.

Manch eener Diebe der Wahrheit als Möglichkeit in den Raum stellt. Fragt sich nur dabei, wer hat hier wohl wen verprellt? Einerlei, spielt ohnehin keene Rolle, zeigt doch übern Teich dieser Dolle. Twittergewitter für weitere mediale Ablenkung sorgen, Hauptsache er kann sich noch Stimmen von überall her borgen. Viel Rauch um nichts im Weißen Haus? Na, Sie globen doch nicht etwa an den Santa Claus?! Wat dort wohl noch so alles jeschieht, ehe man sich versieht?!

Hierzulande der Sozialstaat seine schrecklich nette politische Familie offenbart, manch Hyäne sich um sie schart, weil Profite winken, Sie wissen doch, Geld mag stinken, Hauptsache es funzt das Joch. Denn menschliche Unvernunft ordnet sich Zerstörungsgewalt unter, dann jeht es vielerorts drüber und drunter.

Wir mögen verheißungsvoll gen Mitternachtssonne verweilen, schon werden uns nächste Probleme entgegeneilen. Mit Blick zu Lebensmitteln, deren Ticksereien in den Zutatenlisten sich aufzeigen. Bloß nicht dazu schweigen, auch nicht vermitteln! Selbst wenn unser täglich Gift ein ständiges Geben, Lobbyisten stets nur noch nach Profit streben.

Es werden mal wieder hierzulande die Messer gewetzt, gehetzt, weil Rechtsextremismus weiterhin unterschätzt. Zwar läßt viel Gegenwehr hoffen, andere sich wiederum Mut ansoffen. Es bleibt die schale Gewißheit, schon wieder sind in Deutschland Ewiggestrige zu solch Schandtaten bereit. Die neue Romantik heißt Diktatur. Woher kennen wir das wohl nur? Nix aus der Jeschichte gelernt? Mensch, paß uff, dat du dir nich von dir selbst entfernst!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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