Menschliche Unvernunft ordnet sich Zerstörungsgewalt unter


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Mechanismen der Ausbeutung – ohne jedwede Gewissensbisse?

Ein jeder hat seine Taten letztendlich zu verantworten. Man sollte sich von ewiglicher Illusion verabschieden, das Paradies auf Erden zu schaffen, da Mensch ohnehin nicht dazu bereit ist. Wider aller facettenreichen Möglichkeiten des täglichen Zusammenlebens vermag selbst ein simples Schwarzweißdenken keinerlei Auskunft darüber geben, in wie weit Lösungen sich ergeben.

Zwar mögen wir aufgrund des Fortschritts, unserer geistigen Entwicklung mittels philosophischer Erkenntnisse es weit gebracht haben, das Leben angenehm zu gestalten, dennoch verbleiben die alten Mechanismen der Ausbeutung. Armut und somit Schwache sich dem Überreichtum unterzuordnen haben, die wiederum dem gleichmäßigen Ticken menschlicher Unvernunft und Zerstörungsgewalt gehorchen! Wie lange noch mag das gutgehen, jenes üble Treiben ohne jedwede Gewissensbisse?

Eine Suche nach unbegrenzt kreativen Daseinsformen

Aus den Weiten des Kosmos schöpft Geist aus unendlicher Vielfalt, nicht das Geringste entsteht aus Zufall. Betrachten wir karge Stätten im Einheitsgrau gestaltet, Betonwüsten voller desolater Zustände, wo mürrische Gesichter sich fast nichts mehr zu sagen haben, Lieblosigkeit Einzug erhält, während flüchtige Ideen aus alten Kindheitstagen eine verblassende Erinnerung hegen, die täglich mehr verlorengeht.

Farbenfrohe Orte freier Gelassenheit künstlerischen Schaffens bieten genügend Raum, wenn wir diesen endlich überall zulassen, keine Grenzen per erhobenem Zeigefinger setzen, sondern Kreativität bestärkend begleiten. Die Suche nach unbegrenztem Erfindergeist, sich schöpferisch auszutoben etwa der Schlüssel und somit das Spiegelbild des Kosmos, in dem Mensch lediglich das vollführt, was ohnehin da draußen milliardenfach vorhanden?

Keine Änderung in Sicht ohne Paradigmenwechsel

Natürlich befinden wir uns mitten in einer Umbruchstimmung, obwohl windige Zeitgenossen gern auf die Vergangenheit verweisen. Zunächst mag der Blick in die Geschichte uns lehren, verfehlte Muster zu wiederholen. Gerade deshalb gilt, aus dem Gelernten, dem Reflektierten, die folgerichtigen Schlüsse zu ziehen, um eben nicht die selbigen Reaktionen entstehen zu lassen. Ansonsten dreht Menschheit sich im Kreis, keine Änderung in Sicht!

Kein Weg führt dran vorbei, alte Ketten zugelassener Unterdrückung endlich zu sprengen. Was ein Spartucus vermochte, können wir wesentlich effektiver, ohne uns in gewissen Systeme sich zu verfangen. Denn das wäre ganz im Sinne längst vorhandener Militärgewalt, die ständig sich weiterentwickelt mit Blick auf vermehrte Kriegseinsätze, Unruhen und Terror, um dann Völker in Schach zu halten.

So gut wie keine andere Entwicklung absehbar ohne Paradigmenwechsel, diesen zu bündeln, voranzutreiben, folglich konsequent all jenen Machteliten den Gehorsam zu verweigern. Was stellt die größte Waffe dar wider grausamste diktatorische Herrschersysteme? Eine homogene Völkerschar, die sich allerdings mindestens genauso einig sein muß wie deren Ausbeuter. Uneinigkeit in den Reihen sogenannter Friedenswilligen verhilft all der Bösartigkeit, Krieg, Zerstörung und unendliches Leid aufs Neue zu entfachen.

Wir können unser Leben täglich umkrempeln mit viel Herz und Verstand. Aber solange es genug Menschen gibt, die einem bewußt Steine in den Weg legen, werden wir ausgebremst. Diesen zu trotzen, stellt eine enorm kraftvolle Herausforderung dar.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Menschliche Unvernunft ordnet sich Zerstörungsgewalt unter

  1. ichbins schreibt:

    Guter Artikel, Danke 🙂

    Gefällt 1 Person

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