Ehe man sich versieht


 

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Serafin und Seraphine
erstes Treffen in der Kantine.
Ein flüchtiger Blick,
da bahnte sich Glück.

Wegen beider Schüchternheit
vergingen Tage, verging Zeit.
Wie anfangen, wo beginnen,
beide Anfänger in diesen Dingen.

Der vielen Schmetterlinge wegen,
ein Stolpern, im Arm gelegen.
Verzeihung, Ungeschicklichkeit,
im Gespräch bis in die Ewigkeit.

Er, Serafin, sie, Seraphine.
Gleiche Namen, Zufall.
Geschwister, keine Geschwister.
Französin, Deutscher.

Angst vor Fischen im Meer,
Insektenphobie ein bißchen.
Studienaufenthalt, Angestellter.
Punkmusik, Balladen.

Streit, wieder Versöhnung.
Gemeinsame Wohnung, getrennt.
Hochzeit ohne viel Tamtam.
Keine Kinder, viele Reisen.

Serafin auf dem Fußballplatz,
der Torwart sein Enkel.
Seraphine umklammert die Enkelin,
schaukelt das Baby auf ihren Knien.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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