Islamisches Sultanat Türkei und sein Despot Erdo-Kann


https://www.flickr.com/photos/home_of_chaos/12190624485/sizes/z/

flickr.com/ Abode of Chaos/ (CC BY 2.0)

Rollende Köpfe – im Rausch der Sharia

Scheherazade durfte bis vor gar nicht so langer Zeit im Persischen Königreich dem König Schahrayâr dienlichst mit allerlei Erzählungen über tausend Nächte lang unterhalten. Neugierig Fragenden sei erklärt, daß sie keinesfalls in einem Escort-Service malochte, somit ihn nicht sexuell befriedigte.

Auf niemand geringerem als dem wie Phönix aus der Asche entstiegenen Recep Erdo-Kann hatte schon in Kinderzeiten das große Buch der Geschichten von Tausendundeiner Nacht einen sehr tiefen Eindruck hinterlassen, Abenteuerlust und hochherrschaftliches Prozedere weckten ihn ihm ungeahnte Kräfte voller Tatendrang.

Seinen Vater im Visier als heldenhaftes Vorbild, der bereits in jungen Jahren sich bei der Türkischen Küstenwache über Wasser hielt, Schwimmen können war erste Pflicht bei sämtlichen Seeleuten, schließlich galt es, die Ehre zu verteidigen, jedes Schiff in heimischen Hafen zu lenken und nicht zu versenken.

Doch zuvor mußte Klein-Recep die Schulbank drücken, keinesfalls eine Selbstverständlichkeit in dieser außereuropäischen Republik. Da er Allah ein wenig zu dolle huldigte, verpaßten ihm die Schulkamerdaen den Spitznamen Koran-Nachtigall. Daraus abgeleitet der bekannte Spruch, der noch für genügend Furore sorgen sollte: Nachtigall ick sah dir freitags in Strapsen.

Daran anknüpfend kurz berichtet, hatte eine Freundin von Recep an einem Freitagabend ihre Strapsen neben dem Bett abgelegt, die dieser sich neugierig anzog, um im Spiegel sich zu betrachten. Seine Kumpels hatten ihn aber heimlich gefilmt, den Film im YouTube verbreitet. Eine seiner ersten Amtshandlungen als neuer Präsident der noch Türkischen Republik belief sich darauf, YouTube und allerlei andere Seiten im Internet sperren zu lassen.

Vielleicht lassen sich aufgrund kindlich-jugendlicher Vorbelastungen die politischen Entscheidungen dieses Erdo-Kann ein wenig verständlicher erklären, zumindest sollten manchem Schuppen von den Augen fallen. Denn wenn eine Koran-Nachtigall aus einer langen Zeit schulischer Häme sich mal entfalten darf als nunmehr mächtiger Präsident auf dem Weg zum Sultan, dann gnade seinen Gegnern Allah.

Nicht weiter verwunderlich, daß schnell erste Köpfe rollten nach der Wiedereinführung der Todesstrafe. Taktisch äußerst geschickt eingefädelt nach einer kurzen Ära etlicher Beleidigungen europäischer Amtskollegen, sie seien allesamt Nazi-Schergen, um sein erstes Referendum in seinem Sinne zu erreichen, endlich als Sultan schalten und walten zu dürfen, wie ihm es passe, erfolgte mit dem Gesetz der Todesstrafe das zweite, in dem das Volk befragt, ob es Europa angehören wolle oder nicht. Recep wußte natürlich, daß ein zivilisiertes Euopa keine Todesstrafe duldet.

Und wenn der Sultan Erdo-Kann noch nicht gestorben ist, dann regiert er im Rausch der Sharia noch weiter im Islamischen Sultanat Türkei, dem südwestlichsten Staat Asiens.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Satire abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s