Reise nach Paris


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Zustände sind das hier,
da trägt einer ein Klavier
mitten durch die Altstadt,
der doch ´nen Schatten hat.

Kein Klavier, ein Akkordeon,
ein Unterschied ist das schon.
Es heißt auch Schifferklavier,
der Typ ist aber nicht von hier.

Ein Fremder, das heißt Vorsicht!
Schau ihm nicht direkt ins Gesicht,
der denkt, du findest ihn nett,
halt den Kopf unten, jetzt direkt!

Ist er schon vorbeigelaufen?
Hab ihn erkannt, das war Claußen!
Du hast geguckt, bist du verrückt?
Er hat mich doch nicht angeblickt!

Der sammelt mit Musik sicher Geld,
ist es so schlimm um ihn bestellt?
Na, von mir kann er nichts kriegen,
muß mein Geld sauer verdienen!

Das Schild steht leicht schief,
der Hut daneben ist nicht tief.
„Spendet für an Krebs erkrankte Marie-Louise,
ihr letzter Wunsch, eine Reise nach Paris!“

Nafia

Kategorie: Gedichte

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