„Fulda stellt sich quer“: Familie des Vereinssprechers wird massiv bedroht


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flickr.com/ Nanamaus/ (CC BY-NC-ND 2.0)

Fühlen sich Rechtsradikale beflügelt, weil der Staatsschutz intervenierte?

Vor knapp zwei Jahren geriet das Bündnis „Fulda stellt sich quer“ in den Fokus des Staatsschutzes, weil in einer Pressemitteilung der Sprecher des Bündnisses, Andreas Goerke, ein Bekennerschreiben zum Sägewerk-Brand in Hainzell seitens der „Identitären Bewegung“ als Fake bezeichnete. Dabei rügte der Staatsschutz das Vorgehen des antirassistischen Bündnisses.

Inzwischen als Verein gegründet, schien Fulda selbst nicht zur Ruhe zu kommen, gewisse Kräfte wollten unbedingt die Bürgerschaft und das engagierte Bemühen von „Fulda stellt sich quer“ empfindlich stören, eine Bürgerwehr, die seitens rechtsradikaler Sympathisanten ins Leben gerufen wurde, um Flüchtlinge vor Ort zu schikanieren, beschäftigte die Polizei und den Verein selbst, der die Identitäre Bewegung als Drahtzieher vermutete.

Die Thematik des Alltagsrassismus nimmt härtere Formen an, wie nunmehr auch in Fulda sehr deutlich wird. Nach einer langen Kette von Schikanen gegen den Vereinssprecher Andreas Goerke und seiner Familie, erhielt kürzlich dessen Sohn eine schriftlich verfaßte Morddrohung. Auf der Facebookseite des Vereins bedankte sich Goerke über die große Anteilnahme und kündigte für Donnerstag, den 09. März, eine Pressekonferenz in Fulda an, seine Familie werde sich dem rechten Terror nicht beugen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Kurznachrichten

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