Reise ins Nirgendwo


https://pixabay.com/de/strand-sonnenuntergang-sand-ozean-1440272/

pixabay.com

Fröhlich blickst du in die Welt hinein
ohne Sicherheit und Halt,
magst manchmal zögernd warten.
Lichtdurchflutet begegnet dir der Schein,
selbst im dichten, dunklen Wald
erntest Früchte in deinem Garten.

Traurig ahnst du gedankenverloren
des nachts im aufgewühlten Bett,
wälzt dich deshalb hin und her.
Zögerlich ward die Idee geboren,
zweckfrei und somit ganz nett
ersinnt man eine Reise ans Meer.

Melancholisch entfremdet wirkt die See,
salzig laut das Rauschen der Wellen
umspült jedwede Sorgen.
Freundschaftlich genießen den heißen Tee,
im weitentfernten Hof Hundebellen
erinnert an viel zu frühen morgen.

Aufgeregt angetreten die Rückreise,
unterwegs schöne Erinnerungen
lassen neue Ideen entfalten.
Manchmal denkst du auf deine Weise,
es sei geniales gelungen,
obwohl vieles bleibt beim Alten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s