Auf The Donald’s kriegsrhetorische Ansagen folgen Fragen


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Satirischer Rückblick…

Wer hat denn nun im Weißen Haus das Sagen? Dieser trump’sche Flegel oder dessen Schlangenzunge, dem bisherig noch nich so janz der große Wurf gelunge. Aber wehe, man läßt ihn noch viel mehr Einfluß nehmen, dann überschlagen sich die Medien in ihren Themen. Wer von „Feinden des Volkes spricht“, der zerrt gar Medien bei nächster Gelegenheit vor ein Militärgericht? Mag manch Chefredakteur in Guantanamo dann schmoren, vom Rest der Welt völlig entrechtet, einsam verloren?

Themenwechsel ist mal dran. Manch reifer Junge mit seiner lebensgroßen Geliebten kann, schockiert die Mutter – achso, alles in Butter, huch, war nur ein Buch. Beim Tennis schaute es kürzlich gänzlich anders aus, Überschwang des Nationalismus, oh Graus, sorgte für genügend Verdruß. An Zufall mag keiner glauben, wer stellt da wohl welche Schrauben?

Laßt’s Euch sagen: Erzwungene Heimatliebe bedroht Individualität. Stellt keiner mehr gezielte Fragen, ist’s morgen vielleicht schon zu spät. So auch geschehen hier in Deutschland vor gut achtzig Jahren. Seit Euch darüber stets im Klaren!

Hierzulande ein Wechsel sich vollzieht, vom Schönredner zum Mutmacher. Wer dies hierbei sieht, all das politische Geschacher, mag vielleicht intervenieren, es tut bloß kaum jemand interressieren. Selbst wenn manch schlaues Füchschen per Cheese in die Kamera linst, Politik meist hämisch im Hintergrund grinst.

Alles verlogen, wir werden betrogen, selbst beim Valentinstag lieben und gedenken per Knopfdruck wirken soll. Na, toll! Wir sehen’s doch gerade in der Politik: Kalkulierte Bigotterie, nach außen wirkend janz schick, floriert stets passend wie noch nie. Einjeseift, so och der Umweltschutz nicht greift. Aber eines beim Plastik hilft: weg vom Müll, hin zum Verzicht. Ob ihr’s globt oder nicht.

Bloß nicht zuviel schinden, denkt dran, Wurzeln der Liebe verbinden, nicht irgendwann, sondern jetzt. Denn zu guter Letzt kann Science-Fiction Wirklichkeit sein, nicht nur zum Schein. Blätter rauschen, unsere Gedanken kreisen. Menschen plauschen, manche auf Reisen.

Es wird höchste Zeit, die Verbannung von Haß, Gier und Neid, wie Philip Schlaffer anschaulich berichtet, hat nichts weggelassen oder hinzugedichtet. Mensch Leute, hört auf mit dem Prassen, ab heute. Ihr wißt doch, Politik hat Dreck am Stecken, da nützt ums Verrecken kein wütendes Fluchen, das Suchen nach nem Despoten, bei dem wird eh fast alles verboten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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