Das fünfte Element: Wenn Science-Fiction Wirklichkeit wird


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flickr.com/ huskyte77/ (CC BY-ND 2.0)

Taxidrohnen in Dubai läuten Zeiten verkehrsreicher Lüfte ein

Der Fortschritt kennt bekanntlich keine Grenzen, zumindest erst mal in den Gedächtnissen mancher Erfinder, die nicht eher ruhen, bis ihre Ideen endlich verwirklicht werden. Das beflügelte schon immer des Menschen Neugier, andere Wege zu gehen oder eben wie in diesem Fall, in Lüfte sich zu erheben.

Schrecklich, die Meldungen über Drohnenmorde, weil ferngesteuerte, unbemannte waffenbestückte Drohnen gezielt Terroristen ausschalten sollen, wobei etliche Zivilisten sterben müssen, die völlig unschuldig sind. Bekannt auch die Erwägungen von Amazon, Pakete per Drohnen auszuliefern.

Eine völlig andere Variante des Flugverkehrs: Taxidrohnen, die in Dubai Zeiten verkehrsreicher Lüfte einläuten mögen, die Pläne des Emirats sehen vor, daß schon bis 2030 ein Viertel des Transportsystems autonom betrieben werden soll. Erinnerungen an „Das fünfte Element“ werden wach, wenn Science-Fiction Wirklichkeit wird.

Mit Dubai folgen generell die meisten Metropolen rund um den Globus?

Immerhin verbleiben Dubai und dem Rest der Menschheit noch 246 Jahre, um im Jahr des französischen Science-Fiction-Films „Das fünfte Element“ anzukommen, wo zugleich ein Bruce Willis aus seinem fliegenden Taxi ausstieg, sich in sein Appartment begab. Eine an den Haaren herbeigezogene Illusion, die keiner technischen Prüfung standhalten würde?

Entgegen mancher Spekulation sollte man sie nicht gänzlich ausschließen, letztendlich verfügt der entwickelte Prototyp EHANG 184, die dubaische Taxidrohne, das Autonomous Aerial Vehicle (AAV) mit einem Nettogewicht von 240 kg, über acht elektrisch angetriebene Motoren mit einer maximalen Gesamtleistung von 152 kw, kann eine Nutzlast von bis zu 100 kg aufnehmen, die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit beträgt 60 km/h und erreicht eine maximale Flughöhe von 3.500 m über dem Meeresspiegel.

Wer weiß, vielleicht läßt sich der bundesdeutsche Torwart Manuel Neuer bei der Fußball-WM in fünf Jahren mal eben ins 46. Stockwerk mit einem Drohnentaxi fliegen, um viel Zeit zu sparen, weil ohnehin bis dahin etliche Metropolen rund um dem Globus der Idee von Dubai folgen?

Umweltrisiken endlich ausschließen zum Wohl allen Lebens

Das wäre wohl zu weit hergeholt, zumal bis heute kaum ernsthafte allumfassende Bemühungen stattfinden, weil erst nach heftigen Anmahnugen die verantwortliche Politik reagiert, trotz des Einzugs umweltpolitschen Bewußtseins, denken wir an die Grünen. In der Großen Koalition läßt sich eine SPD von den C-Parteien sowieso auch in dieser Hinsicht gängeln, wie sonst kann man die weiterhin schlechte Luft in Deutschland werten, die jetzt seitens der EU zurecht angemahnt wurde?

Drohnentaxen und ein genereller Luftverkehr eine mögliche Entlastung bei Umweltrisiken? Eine solche Zukunft liegt eher im Verborgenen trotz mancher Ideen wie die aus Dubai oder im 1997 erschienenen Filmklassiker „Das fünfte Element“. Die Menschheit könnte endlich beginnen, ihren Lebenswandel ausführlicher zu hinterfragen in Sachen Verschwendung von Ressourcen und einer maßlosen Umweltbelastung, die Mutter Erde ohnehin leiden läßt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Technik

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