Nur nicht zu lange warten, Ihr aufgescheuchten Demokraten


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Satirischer Rückblick…

Denn wenn eins hat die Menschheitsgeschicht’ gelehrt, Vorsicht walten zu lassen, war niemals verkehrt. Drum haltet Euch bereit in inniger Gemeinsamkeit, bevor uns der Globus auseinanderfliegt, weil manch Despot und Möchtegerndiktator seinen perfiden Willen kriegt.

Die Botschaft des Hermelin von Dächern tönt, der verschlafene Bürger sei viel zu verwöhnt, mag vielleicht übertrieben klingen, doch die Realität wird Euch dennoch ein Liedlein singen von Europas politischem Umbruch, der schärfere Konturen annimmt. Huch, manch einem die Erkenntnis aufglimmt!

Da lob ich mir den Liebreiz in deinen Augen, dieser mag manch Erwartung höher schrauben. Hat nüscht zu tun mit romantischen Glauben, viel eher mit inniger Wachsamkeit, die stets bereit, dem Leben sich zu stellen, statt wie andere bösartig verlogene Urteile zu fällen. Mit Blick zum Fußball sollte es auch klar werden, jene haßerfüllten Gebärden. Es pfeift bereits in allen Gassen ein jeder Spatz, Hooligan-Randale willkommener Kriegsersatz.

Der Traum vom Frieden ist ohnehin schon längst hin, wer’s nicht glauben mag, kapiert nicht den Sinn, übersieht kriegerische Tag’. Schreibt es an jede Wand: Eure verbrecherischen Taten werden überall benannt! Man mag Vorwürfe ableiten, welcher Hund wohl das Stöckchen zurückbringen wird, abwarten auf bessere Zeiten. Doch macht bloß nicht die Rechnung ohne den Wirt!

Wer das Establishment bekämpft, sollte nicht mit Steinen schmeißen oder zu doll das Maul aufreißen, weil die Wut derer, die uns ans Leder wollen, sich eben nicht davontrollen, viel eher hinterlistig verharren, mit den Füßen scharren. Unser täglich Gift durch Chemikalien bedroht uns so ganz nebenbei, einerlei, es folgt eh kaum darüber Geschrei.

Üben wir uns besser im Wände bemalen, statt besoffen in Kneipen vor uns hin zu lallen. Die Welt mag manchmal unerträglich sein, doch was nützt schon jener trügererische Schein? Solange Holzfäller Völker bedrohen dürfen, während etliche in Chefetagen Champus schlürfen, ist Moral ohnehin im Keller.

Von wegen, es möge sich entschiedener Widerstand regen. Obwohl sinnvolle Kritik schmettert einer Stillhalte-Politik entgegen. Was will diese Ignoranz uns wohl sagen? Bloß nicht klagen, sondern vielmehr die Chemielobby gewähren lassen. Gähnende Leere im Schrank ohne Tassen! Zur Ablenkung lieber dem Glamour verfallen. Hört Ihr echt nicht die Sektkorken knallen?

Da lob ick mir lieber die Mär vom Einhorn, welches ward geborn in Waren. Mögen sich Kinderherzen um solche Geschichten scharen, eine Weile sie vor dieser zerstörten Welt bewahren.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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