ESC-Vorentscheid: Levina tritt in Kiew an


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flickr.com/ Daniel Kruczynski/ (CC BY-SA 2.0)

Gebürtige Bonnerin geht für Deutschland mit „Perfect Life“ ins Rennen

Die Einschaltquoten zum gestrigen Finale des ESC-Vorentscheides in Köln der dreistündigen ARD-Sendung werden entsprechend hoch gewesen sein, obwohl manch einer sich das Prozedere hätte sparen können, wer eben nicht mit der schrillen Stimme und Erscheinung einer Barbara Schöneberger, die zur Live-Sendung moderierte, zurechtkommen mag.

Kein Wunder, daß bei Volker Probst die ein oder andere anzügliche Bemerkung hängenblieb wie etwa „Pack den Pferdeschwanz aus“ oder „Ich geh mit dem Ständer hinter die Bühne“, deutsche Sendeformate äffen gern prüde Steilvorlagen nach US-amerikanischem Vorbild nach. Schwamm drüber, hier geht’s doch um ein musikalisches Eventereignis, oder?!

Konnte sich bereits vor knapp einem Jahr Jamie-Lee Kriewitz gegen die Konkurrenz durchsetzen, traten zu Beginn des gestrigen Finales vier Sängerinnen und ein Sänger gegeneinander an: Yosefin Buohler, Felicia Lu Kürbiß, Levina, Helene Nissen, und Axel Feige. Nach dem ersten Durchgang fielen Yosefin Buohler und Felicia Lu Kürbiß durch, für die 19-jährige Helene Nissen war nach zweiter Runde Schluß. Im alles entscheidenden Finale konnte Axel Feige sich überhaupt nicht durchsetzen, das Publikum entschied sich für die agilere Levina, Körperhaltung spielt schließlich im Business auch eine große Rolle, von ihrer besseren Stimme ganz zu schweigen. Seine Erfahrung als ehemaliger Straßenmusiker vermochte ihn nicht weiterhelfen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Kurznachrichten

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6 Antworten zu ESC-Vorentscheid: Levina tritt in Kiew an

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Sie wird leider nicht besser als Platz 20 schaffen, zu farblos ist die ganze Nummer und Kiew ist eine Hochburg des Ostsounds, da wählt niemand ein tralala Song, egal wie süß die Sängerin ist, aber es hat auch sein Gutes. Wir können unbefangen zuschauen, oder auch nicht 😉

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  2. hraban57 schreibt:

    Stimmt, Arno, der Song glänzt tatsächlich durch Langeweile. Was den Ostsound anbelangt, sollte man sich von voreiligen Rückschlüssen hüten, gerade in der Musikbranche selbst sowie je nach politischer Lage kann das Abstimmungsverhalten auch beim ESC anders verlaufen. Wir werden unbedingt hier bei Querdenkende über ihn zu berichten wissen, selbst wenn manche Pappnasen meinen, uns stünde das nicht. 😉

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  3. kat+susann schreibt:

    Och, die Lütte mit dem lustigen Lachen, die hätte vielleicht gepunktet. Und er hatte ja noch nen zweiten Namen : Alexander Maximilian. Jetzt sind die Jungs aus der Sandkiste, die mit meinen Kindern spielten, auch schon groß und tragen Bart, dachte ich, aber bisschen steif ist er schon, der Junge. Naja, das gibt sich vielleicht. Und Straßenmusikanten können schon eher das Herz erwärmen als ein Eurovisionsteilnehmer. Grüße Kat.🌸

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  4. hraban57 schreibt:

    Wow…I listened….klasse Stimme und guter Gitarrensound, gefällt mir! 😉

    Gefällt 2 Personen

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