Einhorn in Waren


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Vor hunderten von unzähligen Jahren
lebte im Kleinstädtchen mit Namen Waren
ein liebliches weiß schimmerndes Einhorn,
am Ufer der Müritz im Schilfbett geborn.

Es wandelte des späten nachmittags,
aber auch des sehr frühen vormittags
durch die Straßen, Plätze und Gassen
und hat es sich sehr gutgehen lassen.

Obwohl es seine Hufe stets polierte,
Mähne geflochten, es froh stolzierte
trotzdem unerkannt durch den Ort,
ein Einhorn sah niemals jemand dort.

Am Geschirr, am Sattel die Glöckchen,
klangen hell wie Schneeflöckchen.
Kinder nur die sanften Töne vernahmen,
Große die Melodie nicht wahrnahmen.

Eines Sonntags im Wonnemonat Mai
ritt ein stattliches Pferd an ihm vorbei.
Es entstammte einer Gauklertruppe,
doch wo Liebe, die Herkunft ist schnuppe.

So zog das Einhorn weg aus Waren,
niemand hat bis heut davon erfahren.
Beide ziehen seither immer mal wieder
durch und an Einhorns Geburtsort vorüber.

Keiner merkt ihre Anwesenheit am Platz,
sie genießen diese Ruhe wie einen Schatz.
Kinder hören leises Bimmeln ab und an,
vielleicht ist an dem Gedicht was Wahres dran.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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