Traum vom Frieden


https://pixabay.com/de/taube-vogel-natur-frieden-wei%C3%9F-1522654/

pixabay.com

Reisende solle keiner aufhalten,
sagt man so allenthalben,
Menschen ohnehin nicht verwalten.
Verängstigte Bordsteinschwalben
nutzen jede Gelegenheit,
ein Stückweit ihr Leben zu genießen.
Welch brisante Einsamkeit,
verstummte Gespräche davonfließen.

Eine Welt voll hinterlistiger Tücken,
in der neue Menschen hineingeboren.
Was vermag Gewalt nur entzücken?
Manch Gedemütigte sich daher schworen,
Veränderungen herbeizuführen,
die solch Treiben ein Ende setzen.
Das kann heute nicht, morgen schon passieren:
Eine Welt, ohne andere zu verletzen.

Der Traum vom Frieden uns begleitet,
solange Mensch ihn nicht wirklich lebt.
Drum sei er unbedingt vorbereitet,
wenn Feindes Blut an seinen Händen klebt.
Es gilt, diesen Kreislauf zu beenden,
der schon ewiglich auf Erden währt.
Gegen Frieden ist nichts einzuwenden,
Krieg hat stets nur das Leid vermehrt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s