USA: The Donald’s erste Regierungswoche vorprogrammiertes Desaster


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flickr.com/ DonkeyHotey/ (CC BY 2.0)

Twittergewitter entladen sich in real bedrohlicher Konsequenz

Am Ende siegt etwa doch der Humanismus, möchte man demutsvoll glauben. Angesichts weltweit anhaltenden Elends lassen sich kaum mehr Kriegsszenarien, Hungersnöte, Superereichtum neben zunehmender Armut, Zerstörung der Umwelt rechtfertigen, allesamt verursacht und somit zugelassen von regierungsverantwortlichen Politikern, die oftmals demokratisch von Völkern gewählt. Welch widersprüchliche Handlungen im Sinne von Moral und Ethik.

Die Ursachen dafür sollten hinlänglich bekannt sein, eine ewigliche Gier nach Macht und Unterdrückung beinhaltet jenes weit verbreitete Elend, welches nahezu selbstverständlich seit Menschengedenken Anwendung findet trotz sämtlicher Erkenntnisse für eine friedliche Gesellschaft. Philosophen, Künstler und Gelehrte mögen noch so mahnend ihre Schlüsse ziehen und Botschaften verkünden, letztlich setzen sich die niederen Instinkte einer brutalen Vorgehensweise durch, die keinerlei Mitleid oder Empathie zuläßt beim Foltern, Morden und Vernichten des Nächsten.

Während Mensch ständig das oberste universelle Gebot, er solle nicht töten, bricht, dies mit einer erschreckenden Normalität, fühlen sich gleichwohl neu gewählte Staatsmänner berufen, diesen Weg eiskalt fortzusetzen. Im Reigen eines angeblichen Trump-Bashings, welches seinen Anhängern jetzt schon ein Dorn im Auge, diese eine berechtigte, vor allem konstruktive Kritik von Beginn an am liebsten gänzlich ausschließen, bestätigt The Donald allerdings seine selbstgewählte Rolle des Bad Boys mit seinen ersten Amtshandlungen und Forderungen.

Ob die Streichung der Gelder bei Abtreibungsberatungsorganisationen, der Bau der mexikanischen Mauer, wie jüngst die Forderung, Folter wieder zu legitimieren oder gar plötzlich doch dem östlichen Bad Boy Putin in den Rücken zu fallen mit dem Ersinnen von Flugverbotszonen über Syrien, Trump beweist der Welt seine Unberechenbarkeit. Hillary Clinton demnach doch das harmlosere Übel gewesen wäre, sinnieren bereits manche Stimmen. Maybe, maybe not, alles Spekulation, ihr politischer Weg sollte nicht fruchten, die USA haben ihren ungehobelten Klotz an der Backe, selbst wenn eine Stimmenmehrheit gar protestierend sich Luft macht.

Chancen aus der neuen Krise, die da Trumpomanie lautet? Manch böse Zungen stilisieren ein zweites JFK-Blutbad, solche Vergleiche hinken mehr als einem lieb sein kann, von nebulöser Glorifizierung eines Donald Trump mal abgesehen, war JFK wenigstens ein Mensch mit entsprechender Empathie und dem Weitblick komplexer globaler Zusammenhänge, die The Donald jetzt schon missen läßt mit seiner cholerischen Sprunghaftigkeit. Die erste Regierungswoche neigt sich heute ihrem Ende, 208 mögen noch folgen bis zum Ende seiner jetzigen Amtszeit, seine zweite Präsidentschaft möchte man lieber nicht in Erwägung ziehen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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3 Antworten zu USA: The Donald’s erste Regierungswoche vorprogrammiertes Desaster

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Charakter ist bei US-Präsidenten ja immer ein seltenes Gut, aber auch El Presidente wird die Geister nicht mehr los, die er im Wahlkampf gerufen hat. Dass Mexiko auf die eine oder andere Weise jemals eine Mauer bezahlen wird, ist ebenso unwahrscheinlich wie ein stabilder Aktienmarkt, sobald wieder einmal die Immobilienblase platzt, hervorgerufen durch Bankenderegulierung durch die USA, die übertriebenen Werte weltweit und zukünftige Kriegsgegner, denn auch andere Staatsoberhäupter sind empfindliche Verrückte mit wenig Sinn für Trumps Humor. Zu Meucheln gibt es bei Trump nichts, denn der Mann schafft sich bestimmt selber ab, versprochen!

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  2. Manfred schreibt:

    Das ist eure Meinung das es ein volles Desaster war. Glauben sie wirklich das Trump sich alles aus den Fingern saugt. Da ist gewiss ein Plan dahinter, weil es so wie bisher nicht mehr weiter gehen kann. Oder sollen die USA 100 Billionen schulden machen? Man müsste die Frage so stellen: Was wollt ihr lieber? Obama/Clinton Kurs wo am Ende alles in Anarchie versinken würde Bürgerkriege Chaos auf der ganzen Welt(ähnlich wie in dr Ukraine), oder den Trump Kurs eine Diktatur light, wo auch vieles abverlangt werden wird, aber später ein normales Leben noch möglich ist. Schaut euch doch Städte, Länder an nur noch Krimminalität und die steigt rasant.

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  3. Tempest schreibt:

    Hat dies auf Tempest rebloggt.

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