Des Dichters lächelndes Gesicht


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Es gibt so bestimmte wiederkehrende Tage,
da stellt sich die oft aufdrängende Frage,
bist du der, das denkt, fühlt, das wirklich, das Ich,
oder verwirrt durchs Alter, dem Alter Ego, oder nicht?

Um es vorweg, den Wind aus den Segeln zu nehmen,
beide bestimmen nicht nur mein, sondern aller Leben.
„verus amicus est, (Metrik aus)
tamquam alter idem.“ (Ende Paus´)

„Ein wahrer Freund ist (stört´s?)
gleichsam ein zweites Selbst.“ (hörst?)
Wir gehen oftmals beherzt, fröhlich Hand in Hand,
manchmal fehlt aber der gemeinsame Verstand

vom wahren Freund, dem steten Gegenüber,
der denkt nicht mit, sondern fühlt mal lieber.
Du bist kurz davor, ihm einen Arschtritt zu geben,
ich weiß, mit diesem Wort benimmt man sich daneben.

Doch was soll die falsche auferlegte Etikette,
es gibt halt auf der Welt Böse und ganz Nette.
Mit dem Alter wird man sich eben bewußt,
„Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!“

Der Goethe war ein großer Dichter,
nahm es vorweg, da bin ich sicher,
das Alter, das Alter Ego und ich,
wir sind alle aus dem gleichen Gemisch.

Das Alter gibt zurück die Narrenfreiheit,
die Kindern ihre große Phantasie verleiht,
das Alter Ego und ich stehen ganz dicht,
freuen uns über des Denkers lächelndes Gesicht!

Nafia

Kategorie: Gedichte

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