Aus bunt mach braun – sie sich schon wieder trauen


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Satirischer Rückblick…

Farbenfroh der Mutige, Lebensbejahende mag in die Welt schauen, doch die Neue Rechte möchte unbedingt nationalistisch draufhauen. Drum treffen sie sich heute in Koblenz, machen etabliert europäischer Politik Konkurrenz. Am Ende soll Nationalstaaterei erneut fruchten. Wer stoppt hierbei jene Verruchten? Mensch nichts aus der Geschichte gelernt, von selbstbefreiter Bestimmung sich erneut entfernt!

Die haben wohl nicht alle Tassen im Schrank, es nützt kein Schieben auf die lange Bank, jetzt sollten Proteste greifen, bevor sie die Massen einseifen. Klingt jut, wenn die AfD beim NPD-Verbot in letzter Sekunde mit einbezogen. Wat für’n oller Hut, dat Janze is nur satirisch jelogen.

Bewußt dabei Ängste schüren, haben sie stets im Sinn, wollen Unsichere in ihre Richtung führen, wissen zu genau wohin. Klar doch haben jene einen gehörigen Knall, mischen kräftig mit beim gesellschaftlichen Zerfall, Stimmen verstummen beim Anblick jener Gestalten, Freuden in Herzen erkalten.

Zum Thema Gesellschaft sei eindringlich gesagt, weil zu wenig danach gefragt: Arbeit und Freizeit keinesfalls im Einklang steht, Kritiker wissen, wohin diese Reise geht. Man kann sie durchaus als Sklaverei titulieren, Betroffene haben ohnehin kaum noch was zu verlieren. Um so wichtiger Kunst Häme entlarvt, es daher spielend schafft, Wichtigtuern aufzuzeigen, daß niemand solle tanzen nach deren Geigen!

Was lange gärt, nicht gleich ewiglich währt. So och beim NPD-Verbot, wo das Bundesfassungsgericht in höchster Not ihm nicht entspricht, obwohl dies hätt sein müssen die Pflicht. Dadurch Rechtsextreme erst recht frohlocken, jetzt heißt’s Wege finden, sie auszuknocken. Spinnefeind man sich gegenübersteht, sie zu stoppen noch nicht zu spät.

Wechselnde Allianzen der Verunsicherung dienen, die Welt im Umbruch ohne Friedensabsichten, Politik in Bewegung auf maroden Schienen, Menschheit dabei sich selbst zu vernichten? Alles angeblich von Gott gegeben, die fließende Seele tränkt das Leben, doch jene Ignoranz vernichtet jedwede Toleranz.

Während bereits der Arbeitsalltag wichtige Ruhepole verhindert, kann weltweiter Haß ungehindert sich ausbreiten. Herrschaftszeiten, wacht auf, zuhauf, bevor uns der Globus um die Ohren fliegt, am Ende nichts und niemand siegt. Den Hut ins Gesicht gezogen, können einige janz verlogen uns manch Mär auftischen, trauen sich im Trüben zu fischen. Wer sie gewähren läßt, uns aufeinander hetzt, hat deren Boshaftigkeit nicht verstanden. Laßt sie nicht landen, sonst kommt die Liebe abhanden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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