Weltpolitik: Düstere Szenarien stehen bevor


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Der Schlüssel zu mehr Frieden heißt soziale Gerechtigkeit

Die Welt im Umbruch wie eh und je, möchte man vollmundig einwenden, denn alles unterliegt einer nicht wegzudenkenden Entwicklung, wobei niemand wirklich vorauszusagen vermag, mit welchen Ergebnissen. Eines aber geschieht mit Gewißheit: Veränderungen des Zusammenlebens, sobald bestimmte Konstellationen Menschen dazu zwingen.

Zum einen per kriegerischer Auseinandersetzungen, Vertreibungen per Terror oder generell gesellschaftlicher Frieden gefährdet wird mittels Zunahme von Gewaltexzessen. Die Verrohung im Umgang untereinander hat ohnehin zugenommen, was keinesfalls zufällig geschieht. Soziale Spannungen angesichts wachsender Armut spielen eine wesentliche Rolle, wenn gar Menschen chancenlos einer Arbeitswelt ausgesetzt sind, die nicht jedem einen Job bieten kann, zumal bei gleichzeitigem Niedriglohnsektor die Masse am Rande der Existenz verweilen muß.

Die Ausbeutung sucht ständig neue Spielwiesen ihrer Bereicherung, noch längst sind nicht alle Optionen erschöpft, genügend Bodenschätze lagern in Gebieten von Mutter Erde, an die noch niemand vordringen konnte, weil dortige Regierungen dies bisherig verhindern vermochten. Denken wir z.B. an die Russische Föderation. Andererseits gibt es stets Schliche und Wege, um am Ende erfolgreich seine Ziele zu erreichen, ganze Kontinente werden nonstop ausgebeutet, dortigst haben imperiale Kräfte längst gewütet, ob in Afrika oder in Amerika, in großen Teilen Asiens.

Die Abhängigkeit von der Wirtschaftspolitik, dem zentralen Herzstück des pulsierenden Lebens, ohne die keine Gesellschaft überleben würde, setzt gleichzeitig Maßstäbe und einen Druck voraus, dem sich alle beugen, die gesamte Politik selbst sich unterordnet. Politische Systeme spielen hierbei eher eine Nebenrolle, in Wirklichkeit diktiert die Wirtschaft den Kurs der Weltpolitik. Insofern Demokratien vielmehr einer großen Show gleichen, einem Theaterbetrieb ohne Regisseur, das Volk als Publikum, welches unkritisch dauerhaft applaudiert, während Politiker als Akteure auf der Bühne das vorgebene Textbuch abarbeiten.

Mit Donald Trump und Wladimir Putin ein neues Zeitfenster aufgestoßen wird, nachdem die Rüstungslobbyisten sowie inszenierte Finanzkrisen Obama lange acht Jahre gängelten? Europa in einen schon lange nicht mehr dagewesenen Rechtsruck schlittert, der den Nationalismus erneut betont? Der Rest der Welt sich einfach fügen muß, wobei der Nahe und Mittlere Osten längst kein Pulverfaß mehr ist, sondern kurz vor der endgültigen Explosion?

Der Schlüssel zu mehr Frieden heißt nicht nur soziale Gerechtigkeit, er liegt nicht im Verborgenen, beherzte Menschen müssen ihn nur anwenden, dürfen keine Raubrittermanier mehr zulassen, wo Ausbeutung und Unterdrückung zu Armut und Elend führt. Eine derartige Politik gehört verbannt, sie entspricht eben nicht dem Überlebenswillen der Menschheit.

Lotar Martin Kamm

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