Flucht vor dem Ungewissen


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Reißleine ziehen,
ganz schnell fliehen.
Aber nur wohin,
macht dies denn Sinn?
Alles ständig am Wandeln,
fraglich übereifriges Handeln.

Wohlüberlegt in Ruhe planen,
damit Neugierige nichts erahnen.
Für Außenseiter eher leicht,
die große Masse sie nicht erreicht.
Häme überall Futter gefunden,
Fairneß lang schon verschwunden.

Flucht vor dem Ungewissen,
zu viele fühlen sich beschissen.
Wer mag schon ins offene Messer laufen?
Bei manchen hilft nur noch saufen,
während wenige die Kurve kriegen.
Eliten verzetteln sich in Siegen.

Doch es gibt gar keine Gewähr,
nicht von ungefähr keinen Frieden mehr.
Mensch möge rastlos auf Erden verweilen,
ihm Hunger, Elend und Kriege nacheilen.
Am Ende die Schöpfung ohnehin übernimmt:
Das All nichts bedauert, selbst das letzte Weltenkind.

Lotar Martin Kamm

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