Weltpolitik: Schreckgespenster deutlicher Drohkulissen


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Blender zu genüge unterwegs

Wassermassen fallen aus grauen Wolkenpaketen, die manche einfangen in grüne Fässer, voller Erwartung ob trockener Zeiten, die mal kommen mögen. Nutzpflanzen in den mühsam angelegten Gärten benötigen dieses Naß und Lebenselixier, ohnedies Mensch in weiterer Abhängigkeit sich einer Lebensmittelindustrie hingibt und deren Produkte konsumiert.

Kaum noch Kontrolle vorhanden, in blindem Vertrauen auf Großbauern baut, die auch nur ihren subventionierten Job ausüben in der langen Kette gezielter Gesetzmäßigkeiten, in denen am Ende immer jemand drüber steht, der besonders viel profitiert. Aber keinesfalls die Blöße geben im Hamsterrad fleißigen Gehorsams, nicht auffallen und funktionieren, dem gilt eine selbsterhoffte Überlebenschance, Parallelen zu Viehtransporten, hingeführt in die Schlachthäuser freßgieriger Menschen sind natürlich rein zufällig angedacht. Oder etwa nicht?

Doch wer geht den Weg der Kritik schon konsequent bis zu naheliegender Zielsetzung, sie unbedingt verwirklicht zu sehen? Ganz wenige. Die große Masse erfreut sich über Teilerfolge, nickt dankbar ihren Alphawesen zu und überläßt revolutionäre Gedanken viel lieber den Mutigen, anstatt zu erkennen, daß ein kollektives Gewissen keinerlei Unterschiede machen sollte, wenn Geldsäcke auftauchen.

Derartige treiben erfolgreich ihr häßliches Spiel wie eh und je, während geballte Fäuste in den Taschen stecken, massenweise Menschen verrecken. In welchen Krisen wir mal wieder stecken? Nein, überlassen wir zukünftige Szenarien den Folgegenerationen, wenn jene überhaupt noch einen Lichtschein voller Hoffnung erwarten dürfen angesichts vielfacher Zerstörungswut, die bösartig frohlockend vor sich hinschlummert, sich ausbreiten möchte.

Richten wir den Blick ins Jetzt, in Zustände, die längst verhindert hätten werden sollen, anstatt ahnungslos mit dem Finger auf jene zu deuten, die Klartext reden, sich nicht beirren lassen. Blender zu genüge unterwegs, per gezielter Manipulation sämtlich skeptische Gedanken ausräumen, in der Gewißheit genügend Unbedarfte zu erreichen, die mal wieder auf sie hereinfallen. Das Spiel der Angst, das Schreckgespenst deutlicher Drohkulissen läßt erneut Courage vermissen.

Solange Mensch sich dessen nicht bewußt, womit Mächte ewiglich per Zwang Unterdrückung durchsetzen, gehorcht die Masse in demutsvoller Haltung den bösartigen Führern, während die Schöpfung erneut Atem holt und geduldig hofft.

„Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.“ (Anselm Feuerbach)

Genau deshalb haben es Demagogen besonders leicht, immer wieder Massen zu bewegen. Das Tragische daran: hin zu Gewalt, Haß und Kriegen!

Lotar Martin Kamm

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