USA: Drah di net um, die Trumpomanie geht rum


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flickr.com/ Gage Skidmore/ (CC BY-SA 2.0)

Hysterische Panikmache oder ernsthafte Gefahr?

Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Jene Floskel liest und hört man allenthalben bei nahezu jeder Gelegenheit politischer Ereignisse bis hin vor Kriegszeiten oder Endzeitszenarien. Verständlicherweise, oder? Natürlich können wir uns auch einfach des nachts auf die andere Seite drehen und meinen: wird schon irgendwie schiefgehen.

Fehlanzeige. Genau eine solche Einstellung ist durchaus gewollt. Erst recht nach der letzten Wahl in den USA, wo am Ende ausgerechnet The Donald gewann und seine milliardenschwere Mannschaft schon bald den Hegemon steuern darf. Der Rest der Welt fügt sich mehr schlecht denn recht, hat bald das Nachsehen angesichts bevorstehender Planungen. Hysterische Panikmache oder ernsthafte Gefahr, in der man Falco angelehnt, singen möchte: Drah di net um, die Trumpomanie geht rum?

Widerwärtige Bösartigkeiten geben sich die Ehre

Befinden wir uns immer noch im Wahlkampf, der bekanntlich an Entgleisungen kaum zu toppen war, obwohl die Wahl längst entschieden, möchte man erstaunt feststellen. Die jüngste Äußerung seitens Carl Paladino toppt sämtliche Statements von Donald Trump, man kann nur fassungslos den Kopf schütteln, in wie weit bereits die politische Landschaft dieser USA verkommt. Was für ein Indiz zukünftiger Vorgehensweise!

Dazu reiht sich das Verhalten der Rechtspopulisten hierzulande ein, die besonders vollmundig eine„Lügenpresse“ ausmachen, um per eigens aufgestellter alternativer Medien ihre Hirnwäsche vom Stapel zu lassen, Haßparolen, soweit das Auge reicht, zieren deren Schlagzeilen. Gerade zum Trotz der Hinweis „Kommt das große Trump-Gegenkonzert“ hier mal zitiert sei. Parallel zur Vereidigungsfeier des 45. US-Präsidenten soll es seine Show stehlen, welches gerade ihm sehr mißfallen könne.

Eitel Einigkeit solange Vorteile im eigenen Lande

Die größtmögliche Übereinstimmung beider Weltmächte, Russland und den USA, besteht darin, sich Vorteile im eigenen Lande zu verschaffen. Hingegen der Hegemon ohnehin weltweit verzweigt Stellung bezogen hat, was er alles an Rohstoffen für sich zu beanspruchen gedenkt, egal mit welchen Mitteln. Die Russische Föderation in diesem Punkt lediglich auf eigene Ressourcen zurückgreifen kann, die dortigst im Riesenreich vorhanden.

Der Weltöffentlichkeit wird gleich zu Beginn sehr deutlich signalisiert: Atombomben seien ein Garant der Supermächte. Angeblich soll die alte Vorgehensweise aus Tagen des Kalten Krieges noch fruchten. Europa schaut einfach zu, ohne daß irgendwelche Bedenken geäußert werden. Ganz im Gegenteil glänzt unsere sogenannte Verteidigungsministerin in unheilvoller Mission, Hauptsache die Waffengeschäfte laufen, dabei sein ist wohl alles.

„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“ (Erich Fried)

Herrscher sind zum Scheitern verurteilt, weil die Untertanen deren Geist sich unterzuordnen haben, daher sich irgenwann aus ihrer Umklammerung befreien werden.

Lotar Martin Kamm

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