Gesichter


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Ich schau ganz leis in Dein Gesicht
und meine Fingerspitzen beben,
denn Du bist schön und weißt es nicht,
und Worte mag ich nicht beleben.

Ich schau ganz laut in Dein Gesicht,
Deine Züge leben, als würdest Du erwachen,
und von Angesicht zu Angesicht
rettet uns Dein Lachen.

Ich schau ganz bang in Dein Gesicht,
umring‘ Dich mit meinen Armen,
doch Deine Augen seh‘ ich nicht.
Es ist zum Gotterbarmen.

Ich schau brutal in Dein Gesicht,
öffne Deine Augen mit meiner Hand.
Und ich seh‘, Du willst mich nicht.
Du hast mich nicht erkannt…

Peter Petereit

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