Oberpfau und Schweinehund


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Ich der Oberpfau und Schweinehund,
befehle euch, so tut es überall kund,
keiner darf mehr in Federbetten schlafen,
die Federn brauch ich, um drüber zu traben.

Da ihr daselbst keine Betten mehr braucht,
so wird davon mir ein großer Turm gebaut.
Eure Tische aus Holz, Bänke und Stühle
dienen mir  ab sofort zum Bau einer Stiege.

Ich der Oberpfau und Schweinehund,
wohne ab jetzt hoch oben im Turmrund.
Deshalb ist es eure Pflicht, dafür zu sorgen,
zu schützen den Turm, gestern, heute, morgen.

Und damit ihr mir könnt euren Dank erweisen,
auf Knien bringt nach oben die Speisen.
Frauen dürfen nur mir dienlich sein in der Nacht,
meine Lenden sorgen für Nachkommenschaft.

Ich der Oberpfau und Schweinehund,
erlaube euch, als Zeichen meiner Gunst,
das Plündern, Schänden und Räubern
in allen umliegenden Ländern und Häusern.

Je mehr ihr erbeutet, desto reicher ich werde,
desto größer das Land, das ich bereite zu Pferde,
euer aller Vorteil sich dadurch ergibt,
ihr braucht nur einem zu dienen, das bin ich.

Nafia

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