Politik: Keineswegs verharren – wer zieht aus dem Dreck den Karren?


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Satirischer Rückblick…

Da trotten sie schon wieder in Scharen, suchen ihre geistiger Führer, all jene Verlierer, die keine Ideen mehr aufbringen, scheinbar nichts will gelingen, obwohl doch die Lösung vor Euch liegt. Was hierbei wohl siegt? Janz einfach und so praktisch, postfaktisch, gar intergalaktisch: Man nehme schnell manch Zauberwort, bloß fort von gerechter Menschlichkeit. Das führe wohl zu weit, schließlich will Reichtum ewiglich wachsen, da is nüscht mit fairen Faxen.

Und wat hat die Umfrage zu Donald Trump jebracht? Nix, es wird einfach weiter jelacht und Macht entfacht! Manch Oberschlaue glauben sogar an das Ende des US-Establishment, wenn sich dabei bloß keener verrennt! Man weeß doch nur zu jenau: An der spannendsten Stelle ist Schluß – kein Stuß, dann folgt weiterhin Überdruß. So manch eenem tut’s schwanen, Blicke in die Zukunft lassen furchtbares erahnen.

Nicht irgendwann, es war Sommer, als sie kam. Eine Frau, eine Erkenntnis, janz ohne Scham: Merkel kandidiert zum vierten Mal. Der Blick hohl, manch einem wird schal, fragt sich wohl, wat dat soll. Mal wieder typisch in solch festgefahrenem politischen Dasein, nur trügerischer Schein. Mission impossible alles andere als sinnlos? Wer globt dies bloß, solch Heuchelei riesengroß?

Schon wieder soweit mit der Vorweihnachtszeit? Zum Fest der Nächstenliebe bereit, wo Menschen werden belogen und betrogen, Hauptsache das Geschäft läuft, egal ob in der Welt Hunger und Elend sich häuft. Steh auf du Tor, egal wer was och beschwor, du mußt das Elixier des Bösen von dannen jagen, dat kann ick dir nur sagen.

Die Arroganz der Leugner beim Klimawandel schreit gen Himmel, erst recht beim Amtsschimmel, Hauptsache der Profit wird eingetrieben. Woran mag das nur liegen, daß menschliche Dekadenz dermaßen obsiegt? Weil Nimmersatt nie jenug kriegt! Hab Dich manchmal angeseh’n, doch hilft dabei noch fleh’n, weil so viel Ungerechtigkeit gescheh’n?

Scheibenkleister – Rechtspopulisten werden immer dreister. Wer rief wohl jene verharrenden Geister? Wo doch manch einer glaubte, sie seien im Sande verlaufen, sich jene rechte Mischpoke nach oben schraubte, sich zusammenraufen? Es läuft stets aufs selbe hinaus: Wer stoppt jenen Graus?

Wen interessiert schon das Makatea-Atoll, wo Phosphatabbau das Ökosystem gefährdet? Hauptsache genug Groll, sich vortrefflich gebährdet. Am Ende zählt Versöhnung, die Bedingung zum friedlichen Miteinander, statt jene ewigliche Krönung, die Mensch so weit von der Natur entfernt. Nix dazugelernt?

Lotar Martin Kamm

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