Historische Wahrheiten im Gerangel ihrer Glaubwürdigkeiten


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Überreiche Eliten bestimmen politischen Kurs

Man sollte die Formulierung „Mensch denkt und Gott lenkt“ getrost ad acta legen, weil der Homo sapiens so ziemlich alles lenkt, was er in seine nimmersatt gierigen Finger bekommt, völlig unabhängig davon, ob die eigene Spezies gefährdet oder nicht.

Die folgerichtige Erkenntnis ableiten, daß jeder Fortschritt tatsächlich in Abhängigkeit wirtschaftspolitischer Machtstrukturen steht? Wer nur ein wenig Geschichtsbewußtsein pflegt, egal welche historische Wahrheiten im Gerangel ihrer Glaubwürdigkeiten sich durchsetzen, der wird feststellen: Alles richtet sich bis heute nach dem Diktat überreicher Eliten, völlig egal, ob diese offen nach außen treten oder insgeheim ihre Fäden im Hintergrund ziehen.

Hochfinanz und ihre Helfershelfer obsiegen

Die meisten gutgemeinten, internationalen Bemühungen, von der UNO über Amnesty International bis hin zu den vielen weltweiten Initiativen, haben sich im Kampf gegen die bösartigen Machtstrukturen stets als nahezu aussichtslosen Trugschluß entpuppt. Selbst wenn durch ihr Dazutun wesentlich dramatischeres verhindert werden konnte, – man darf durchaus auch die kritische Bemerkung einflechten, daß die großen Organisationen sich keiner politischen Beeinflussung entziehen können -, so kann man nur deren eigentliche Ohnmacht bescheinigen, real nachhaltig durchgreifen zu können.

Insofern obsiegt eiskalt lächelnd die Machtelite der Hochfinanz und ihrer Helfershelfer. Alle Regierungen haben mehr oder weniger sich unterzuordnen, werden bestimmt von der Unterwerfung im Hörigkeitsrausch zu Ungunsten humaner Werte.

Wer setzt den Initialfunken zum Paradigmenwechsel?

Natürlich können wir ständig all die Mißstände benennen, doch verbittertes Klagen hilft keineswegs weiter. Sicherlich zeigt eine exakte Analyse der grausamen Schandtaten und der anhaltenden Verbrechen gegen Milliarden betroffener Menschen den vorhandenen Ist-Zustand, den es zu ändern bzw. zu beenden gilt, aber dazu bedarf es eben klarer Wege aus den Krisen.

Wie bereits erwähnt, halfen zunächst die Bemühungen großer Organisationen, sämtliche gutgemeinten Gipfel und Treffen, manchmal in „Alibi-Funktion“ unterwegs, nicht effektiv genug, um Krisen zu beenden. Es kann nur ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel in den Köpfen der Menschen, also im Alltag etwas real bewirken. Doch dieser findet nicht plötzlich auf einmal statt, sondern es bedarf eines gewissen Zeitraumes der Entwicklung zu dessen Entfaltung.

Wer setzt den Initialfunken? Oder aber hat er längst begonnen? Ganz einfach, es gibt ihn bereits schon sehr lang, allerdings haben die beharrlich Umdenkenden es mit einer gigantischen Herausforderung zu tun: Auf der einen Seite eine sich im Strudel des angeblich so tollen Fortschritts manipulativ ausgesetzte Mehrheit, andererseits eine kleine, aber stetig wachsende Minderheit, die den objektiven Überblick zu behalten versucht, trotz aller Widerstände nicht scheitert.

Interessante Ideen und Verlockungen sowie Modelle gibt es etliche, letztlich liegt es an unserer Bereitschaft, die bisherigen Fesseln zu erkennen, abzulegen und mutig sich all denjenigen anzuschließen, die dem Wirtschaftsdiktat nicht mehr blind gehorchen. Ganz besonders wichtig hierbei, nicht vom Regen in die Traufe zu gelangen. Was nützt es, bestimmten Strömungen auf den Leim zu gehen, die am Ende auch wieder nur ihre eigene Macht beanspruchen und überdeutlich ausleben. Immer dann, wenn Mensch kein Mitspracherecht hat, ein pyramidenartiger Kader auftaucht, uneingeschränkter Gehorsam eingefordert wird, sollten die Alarmglocken schrillen. Nein, wahrer Humanismus läßt solche Machenschaften nicht zu, sondern echte Freiheit muß stets die Freiheit des anderen berücksichtigen!

Im Sinne der Schöpfung herrscht die Unendlichkeit des Kosmos

Prophezeiungen und all die Mythen keineswegs nur eine sagenumwogene Mär gewesen? Ob ein Nostradamus, die Hopi oder ein Edgar Cayce, des Menschen Unvermögen friedlichen Zusammenlebens bedeutet das Ende in Sicht, welches auch sie uns mitteilten. Und so schließt sich der Kreis, wobei Gott eventuell doch lenkt? Im Sinne der Schöpfung herrscht die Unendlichkeit des Kosmos, die über sämtliches bestimmt, es entstehen und vernichten läßt – Mensch ist nur ein winziger Aspekt unter vielen.

„Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert“ (Aldous Huxley)

Solange Massen sich weiter instrumentalisieren lassen, setzen diese wenigen die Unterjochung fort. Es gilt daher, die wenigen endlich zu entlarven und zu stoppen. Schaffen sie das nicht, setzt sich sehenden Auges die Fahrt zur Apokalypse fort.

Lotar Martin Kamm

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