Wenn die Welt den Atem anhält


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Wahlschlammschlacht ihr Ende fand,
viel Hetze und Lügen kursierten
beim kriegsgeilen Hegemon.
Welch merkwürdig engmaschiges Band,
manch Stories müde herumirrten,
es herrschte ein aggressiver Ton.

Mit Killary ein Weltkrieg vermutet ward,
dem Donald Prozesse noch bevorstehen,
das Volk überraschend ihn wählte.
Eine zweite Eiserne Lady erschien doch zu hart,
da half ihr auch kein inständiges Flehen,
hier nur noch handfester Protest jetzt zählte.

Die Menschen mißtrauen dem Globalismus,
dem bisherigen Establishment,
wollen einfache Lösungen, die Trump versprach.
Hinfort mit all dem verlogenen Idealismus,
manch trickreichem Kompliment.
Man sieht doch die Armut, was alles liegt brach.

Der Trump soll’s nunmehr geschickt richten,
egal was er im Wahlgetümmel von sich gab,
jetzt zählt man auf sein versprochenes Wort.
Vorbei die Zeit, wo Politik ist am Dichten,
als genug Ärger entblättert vor ihr lag,
Menschen litten von Raub bis eiskalten Mord.

Wenn die Welt den Atem anhält,
da genug ungelöstes Menschen sorgt,
und man sich von den USA viel verspricht,
ja, dann selbst jede kleine Hoffnung zählt,
selbst wenn ein Trump sich ne Lüge borgt,
Hauptsache erhoffter Frieden nicht bricht.

Lotar Martin Kamm

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