Frieden: Wunschtraum einer desillusionierten Gesellschaft


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Satirischer Rückblick…

Die nur noch zusammenrafft, unermeßlichen Reichtum aufhäuft, während Humanismus wie im reißenden Strom absäuft. Welch armseliges Treiben manch bösartige Gesellen auszuleben wagen, seit Ewigkeiten zu viele Menschen am Hungertuche nagen.

Genug vom Kurztrip zu dir, laßt uns schauen, was alles geschehet hier, Mächte erneut uns Frieden klauen. Humanismus im Diskurs einer feindseligen Gesellschaft Wege aus der Misere sucht, doch einmal gepflanzter Haß bleibt verrucht, breitet sich wie ein Krebsgeschwür aus, oh graus! Wir sehen es beim Umweltschutz schon viel zu lang, die Belastung der Gewässer hält an. Gifte in Flüsse gekippt und in Meere entlassen: Zeugnisse vom widerlichen Prassen.

Jahrmarktbesuche mögen für Ablenkung sorgen, doch was geschieht dann am nächsten morgen? Halloween as usual, alles egal? Die spinnen, die Menschen, allemal. Anstatt ein friedliches Miteinander zu pflegen, gibt man Raketen und Panzern den Segen. Wenn Moralapostel manipulativ unterwegs, gehen manch Kritiker längst auf den Keks, sollte vermehrt höchste Wachsamkeit walten, das wußten schon die Alten.

Wer nicht fragt, bleibt dumm, Widerworte eine passende Antwort darstellen, weil zum „warum“ sich Lösungen gesellen. Dies gilt nicht nur morgens zum Sieben Uhr Frühstück, sondern bedingt unser aller Glück. Doch die Willkür nimmt bereits freien Lauf, weil zuhauf Übereifer mancher Jobcenter Betroffene bedroht, eine Gesellschaft längst aus dem Lot. Alles Absicht, jene künstlich erschaffene Not!

Sehnsucht nach Harmonie nimmt zu wie noch nie? Da kannste staunen über manch bösartige Launen in sogenannter Politik. Na, wird Rechtspopulismus schon wieder schick, findet rechte Gewalt immer mehr Zulauf? Und setzt noch einen drauf mit ihrer fadenscheinigen Argumentation, sie stünden für völkischen Frieden, welch billiger Hohn.

Gehässigkeiten in aller Munde, keine Antriebsfeder zum Wohle des Volkes sich findet. Immer in dieselbe Wunde, wenn im Grunde sich das Bösartige schlängelt und windet. Dürfen wir auch mal erfreuliches berichten, oder herrscht auch hier verlogenes Dichten?

Robert Habecks Versprechen zum Ölbohrstop ein Erfolg? Fürs Wattenmeer vorerst dies sein mag, dennoch ein Haar in der Suppe bringt’s an den Tag. In direkter Näh auf dem Festland Ölbohrungen stattfinden. Umsonst alles beherzte Schinden, den Umweltschutz anzumahnen? Schreibt’s euch auf die Fahnen: Solange Menschen Ausbeutung entdecken, zu viele daran deshalb verrecken, werden Proteste zurecht anhalten.

Lotar Martin Kamm

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