Kein schöner Land zu keiner Zeit – zu viele gewaltbereit


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Satirischer Rückblick…

Schon wieder soweit, möchte man sagen, sich dabei erschrocken fragen, woran das wohl liegt, daß Mensch sich meist bekriegt. Wo wir doch alle nackt und unschuldig geboren, am Ende allesamt unsere Leben verloren. Dazwischen unsere Erde zur Hölle gestalten, weil dies schon so machten die Alten. Einfach dieses Muster kopieren, stets den Reichtum hofieren? Hat Mensch so viel zu verlieren, daß er keine Liebe leben kann? Welch grausamer Bann!

Doch er macht weiterhin fürchtliche Pläne, heißt’s doch, wo gehobelt wird, fallen Späne. Wehe, man sich dagegen auflehne, arglistiges hinter manch Stein hervorkroch, um erneut Gewalt walten zu lassen, widerlich dieses Hassen! Erneut sind geistige Brandstifter unterwegs, die gehen manch friedliebenden Menschen mächtig auf den Keks.

Ein Umdenken kann durchaus Hilfe schaffen, weg vom Hassen und kruden Zusammenraffen. Mensch selbst hat es letztlich in der Hand, dies zu praktizieren, ist überhaupt keine Schand. Vorbilder gab und gibt’s genug, wer sie meidet, folgt häßlichem Betrug. Aber Deutschland verweilt im Taumel dekadenter Politik, deren Weg bedeutet am Ende wieder Krieg, welch Rückschritt nach aller Müh, es hört nicht auf, nie!

Man mag gern Trachten betrachten, in fremden und bekannten Betten übernachten, in der Stille das Sein genießen, bloß nicht verdrießen, wo doch genügend Probleme aufwarten, lustwandeln im paradiesischen Garten. Jedoch zurück zur knallharten Politik. Die EU unterstreicht beim CETA ihren politischen Herrschaftswillen: welch bittere Pillen für all die Gegner und Streiter. Geht dieser Wahnsinn jetzt immer so weiter?

Irgendwie schon, welch Hohn. Uncle Sams ungehobelter Kurs im Aufwind sich zeigt, erneut zur kriegerischen Expansion neigt, während die Menschheit noch kein Rezept, ihn zu stoppen. Verschleppt, mittels ständigem Foppen? Weil viel Show sie blendet, Ressourcen arglos verschwendet? Da helfen keene Nachmittagsbesuche, keen Gefluche.

Wir sehen doch völlig irritiert, wohin solches führt. Das Horrorclown-Phänomen exemplarisch für Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft, drüben übern Teich hat man’s uns vorgemacht, sie jetzt vielerorten entfacht. Frühstück bei Hagedorn mag keine Abhilfe schaffen, wenn die Schere zwischen Arm und Reich ist am Auseinanderklaffen. Per chemischer Schädlingsbekämpfung Mensch sich und der Natur das eigene Grab schaufeln tut. Daraus entsteht berechtigte Wut, weil solches für niemand gut.

Wir blicken schon zurück, Stück für Stück, auch was den scheidenden Oktober anbelangt, manch einer grübelnd wankt. Ein Novemberspaziergang kann unsere Gedanken sortieren, uns zu sammeln, bevor wir den Rest der Welt verlieren und viele Tote vor sich hingammeln.

Lotar Martin Kamm

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