Stille


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Der Luftzug läßt Gardinen bauschen
und Menschenduft den Raum erfüllt,
wo wir uns’rem Atem lauschen,
noch immer in uns selbst gehüllt…

Der Luftzug uns’re Glieder streift
und Menschenlust ganz sacht verklingt,
wo nun die Stille nach uns greift,
uns wieder auf die Erde bringt…

Der Luftzug Dein Gesicht nun kühlt
und Menschensorgen werden sichtlich,
wo wir grad noch Zärtlichkeit gefühlt,
die Zeit scheint unerbittlich…

Der Luftzug soll verweh’n im Nu
und Menschenfreud‘ in uns’ren Augen stehen –
Liebste, mach das Fenster einfach zu,
die Stille, mag sie gehen…

Peter Petereit

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