Umdenken durch „FestivalMensch“ – ein Interview mit Karl-Heinz Schuster


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Ganzheitliche Bildungssysteme eine Utopie oder sinnvolle Notwendigkeit?

Natürlich dürfen angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen ganzheitliche Bildungssysteme keineswegs eine Utopie bleiben, sind somit durchaus eine sinnvolle Notwendigkeit. Angesichts einer eklatant sichtbaren Gewaltzunahme stellen derartige Ideen eine moderate Möglichkeit dar, um Menschen in ein friedlicheres Miteinander zu führen.

Bekanntlich beginnt zunächst im Elternhaus die sogenannte Erziehung, es folgen die Kindergartenbetreuung und schließlich der Weg durchs Schulsystem. Karl-Heinz Schuster hat sich schon lange mit der Thematik beschäftigt, gründete die Initiative „FestivalMensch“ zusammen mit seinem Freund und Partner Liberto Riedel, der allerdings im letzten Jahr verstarb.

Wenn schon die Politik kaum mehr sich notwendig kümmert, wie auch Querdenkende anmahnt, denken wir an die unübersehbare Gewalt an Schulen, dann sollten gleichwohl Eltern, Lehrer und Schüler selbst an einem Strang ziehen. Wir freuen uns insofern, Karl-Heinz Schuster für dieses Interview gewonnen zu haben.

Lotar Martin Kamm: Schön Sie hier begrüßen zu dürfen. Angesichts nicht weniger werdender Probleme im Schulalltag stellte sich auch für Sie die Frage, woran dies wohl liegen mag, welche Möglichkeiten direkt vor Ort man umsetzen kann. Möchten Sie uns den Weg bis zur Gründung von „FestivalMensch“ hier erläutern? Gab es einen besonderen Anlaß?

Karl-Heinz Schuster: Ein gravierendes Umdenken in Bezug auf meine Lebenseinstellung begann bereits vor 24 Jahren nach einem gemeinsamen 10-tägigen Urlaub mit meiner damals 5-jährigen Tochter. Vor dem Urlaub kam ich schon über einen längeren Zeitraum schwer mit ihr zurecht – sie war verhältnismäßig zum Alter oft zornig -, sodass ich meiner Frau den Vorschlag machte, einmal allein mit meiner Tochter für 10 Tage auf die Kanaren zu fliegen. Wir wanderten und schliefen meist im Zelt. Naturerlebnis pur. Es war in meinem Leben eines der schönsten bewegendsten Erlebnisse und bewussten Wahrnehmungsprozesse. Meine Tochter zeigte mir wahrlich den Sinn des Lebens: „das Leben“. 10 gemeinsame Tage veränderten das Verhalten von Tochter und Vater. Wir sind seither sehr eng verbunden. Mir wurde prägend klar, was Wahrnehmungs-/Bildungsprozesse ausmachen. Es begann das erste nachhaltige Interesse für psychologische Zusammenhänge.

Einige Jahre später wurde ich dann zufällig mit dem Buch „Mein Kampf“ (Hitler) konfrontiert. Mir fiel die Kinnlade runter. Wie war es möglich, dass er bspw. ganz offensichtlich in seinem Buch die Notwendigkeit einer primitiven Gefolgschaft und primitiver Soldaten befürwortete. In diesem Zusammenhang beschrieb er auch, wie Propaganda gegenüber der breiten Masse auszusehen hat, um politische Ziele durchzusetzen. Einfach nur erschreckend.

Mir wurde erstmals die Notwendigkeit ganzheitlicher Bildungssysteme klar. Es fehlt schlichtweg an Aufklärung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung. Wären nur einige entsprechenden Texte aus „Mein Kampf“ in allgemeinbildenden Schulen in Verbindung von Erkenntnissen menschlicher Verhaltensforschung analysiert worden, wäre die Machtergreifung Hitlers wohl kaum möglich gewesen.

Einige Zeit später lernte ich Liberto Riedel kennen, mit welchem sich eine tiefe Freundschaft bildete. Diskussionen zum Thema „ganzheitliche Bildungsprozesse“ führten im Laufe der Zeit schließlich zur Erkenntnis, dass wir irgendwie handeln sollten. Es wurden immer wieder kleinere Aktionen geplant, teilweise auch umgesetzt, leider ohne nachhaltigen Erfolg. Es war schwer, Unterstützer längere Zeit ohne sichtbare Erfolgsergebnisse aktiv zu halten.

So entstand später der Gedanke mit der „Aktion FestivalMensch“. Der gemeinsame Plan war die Ausrichtung eines größeren örtlichen Festes zum Thema „Mensch und Bildung“. Die Absicht war, auf eine lockere Art nebenbei Menschen für die Thematik Mensch und Bildung zu sensibilisieren. Leider verstarb Liberto Riedel während der Vorbereitungsphase unerwartet.

Lotar Martin Kamm: Natürlich lähmte der Tod Ihres Freundes und Partners zunächst die weitere Vorgehensweise, wie man sich unschwer vorstellen mag. Dennoch bleiben Sie weiterhin dran, „Baden online“ hat neulich unter der Überschrift „Freistett: Schulfach »Menschenkunde« gefordert“ über Ihre Initiative berichtet. Dort erläutern Sie, daß in Spanien ähnliche Wege beschritten wurden. In wie weit unterscheiden sich Ihre Ideen von den spanischen, gibt es auch gemeinsame Erfahrungen und Lösungen?

Karl-Heinz Schuster: Ja, der Tod meines Freundes traf mich schon schwer. Hinzu kam, dass ich kurze Zeit später selbst mit einer ungünstigen Gesundheitsdiagnose konfrontiert wurde. Mir wurde bewusst, dass Handlung jetzt unabdingbar ist, sollten die ganzen vergangenen Aktivitäten und Visionen nicht ins Leere laufen. Die Frage war, wie allein weitermachen im Zusammenhang eigener gesundheitlichen Einschränkungen. Heraus kam die Idee, „FestivalMensch.de“ fürs Erste als Internetaktion zu etablieren mit der Ermunterung an Dritte > Schulen, Unternehmen, Eltern, Schüler, etc. öffentlich und/oder individuelle Aktionen selbst zu kreieren und durchzuführen.

D.h., FestivalMensch.de ist als Vernetzungsportal gedacht, welches teilnehmende Aktivisten und Interessenten verbindet und diese durch entsprechende Informationen für die Notwendigkeit ganzheitlicher Bildungssysteme bzw. für die Notwendigkeit eines Schulfaches Menschenkunde nachhaltig aktiv werden lässt. So die Hoffnung.

Die von Ihnen angesprochenen Schulprojekte in Spanien (siehe u. a. Video > Neue Schulfächer: ‚Empathie‘, ‚Respekt‘ und ‚Vertrauen‘) kamen unterstützend zeitlich genau richtig. Unterrichtet wird dort Empathie, Vertrauen, Verantwortung und Respekt, d. h. Bildungsprozesse, welche die zwischenmenschliche Beziehung – laut spanischer wissenschaftlicher Beobachter – zwischen Lehrern, Schülern und Eltern bereits spürbar verbessert haben.

Das im Zusammenhang der Initiative FestivalMensch vorgeschlagene Schulfach Menschenkunde beinhaltet diese Themen ebenso. Wie der Lehrplan spanischer Projektschulen im Detail aussieht, ist mir leider nicht bekannt. Themenanregungen im Sinne der Aktion FestivalMensch für das Schulfach Menschenkunde sind aus der Internetseite Menschenkunde als Lehrfach in Schulen zu ersehen.

Wie man unschwer erkennen kann, geht Menschenkunde sehr in die Tiefe. Es beinhaltet Basis-Wissensvermittlung rund um menschliche Verhaltensweisen und deren damit verbundenen Abhängigkeiten und/oder Bedürfnisse. Diese Abhängigkeiten und Bedürfnisse bestimmen maßgeblich das zwischenmenschliche Verständnis auf allen gesellschaftlichen Ebenen, d.h. von der Zweierbeziehung über Gruppenverhalten bis hin zu nationalen/internationalen Interessen in Bezug auf das Sozial-, Wirtschafts-, Umweltschutzverständnis.

Lotar Martin Kamm: Gerade weil das Thema Flüchtlinge dermaßen hochbrisant die gesamte Gesellschaft betrifft, kann man Ihre Idee zu ganzheitlichen Bildungssystemen nur befürworten und als Chance werten. Gibt es bereits reelle Aussichten auf ein zukünftiges Pilotprojekt? Falls ja, wo in Deutschland? Falls nicht, welche Hürden sind noch zu erwarten, müssen gestemmt werden?

Karl-Heinz Schuster: Im Zusammenhang der Flüchtlingsproblematik sprechen Sie einen wichtigen Punkt an.

Fakt: Die wohl meisten Menschen wünschen sich, anerkannt zu werden. Menschen, die diese Anerkennung nicht erfahren, einige neigen zumindest dazu, sich Gruppen anzuschließen, wo sie diese Anerkennung wenigstens ansatzweise erfahren. Dies kann bereits eine Meinungsgruppe sein, welche die eigene Meinung teilweise bestätigt. Das individuelle menschliche Hirn neigt oft dazu, dass seine Denkstruktur befriedigt wird. Auf der Suche nach Befriedigung der Denkstruktur werden unbewusst Manipulationsmechanismen Tür und Tor geöffnet. Dieser Vorgang kann sehr fatal sein. Es können sich somit Menschen, die ursprünglich im eigentlichen Sinne Gegner waren, sich in ihrer Abneigung gegenüber der Gruppe X zusammenfinden.

Bezogen auf die Flüchtlingsproblematik: Wenn bspw. Flüchtlinge im Aufnahmeland immer wieder hinsichtlich ihrer zwischenmenschlichen Erlebnisse abwertende Wahrnehmungsprozesse und/oder fehlende wirtschaftliche Gleichstellung (Existenzialneid) erfahren, können anfängliche Sympathie gegenüber Bürgern des Aufnahmelandes schnell in Antisympathie umschlagen. Dabei handelt es sich schlichtweg um normale menschliche Prozesse, die rein auf emotionaler Ebene kultur- und intelligenzunabhängig ablaufen. Grotesk dabei ist, dass in solchem Falle menschliche Gruppen-/Verhaltensmechanismen unterschiedlicher Meinungsgruppen kontraproduktiv aufeinanderprallen. D.h., Menschen, die sich aufgrund der Überfremdung und damit möglichen verbundenen kulturellen Konflikten bspw. gegen Flüchtlingshilfe aussprechen und Flüchtlinge verallgemeinernd negativ bewerten, sind sich der Gefahr der eigenen kontraproduktiven Handlung wohl eher nicht bewusst. Sie fördern mit ihrer Ablehnung/Abwertung von Flüchtlingen groteskerweise sogar genau die Entwicklung, vor welcher sie Angst haben.

Das Beispiel der Flüchtlingsproblematik zeigt, dass beide Gruppen, Flüchtlinge wie auch Flüchtlingsgegner, in Gefahr laufen, aufgrund von möglichen zwischenmenschlichen Verhaltensmechanismen begründet auf eigene individuelle addierte vergangene Wahrnehmungsprozesse sich plötzlich feindlich gegenüberstehen können. Individuell gebildete Denkstrukturen neigen dazu – wie schon angesprochen -, sich zu bestätigen. „Ich habe es schon immer gesagt, die Gruppe/die Person „X“ ist schlecht“.

Dieser Vorgang lässt sich auf viele kontraproduktive zwischenmenschliche Entwicklungen übertragen. D. h. gleichermaßen auf Konfliktentwicklung zwischen zwei Menschen, Gruppen oder Nationen. Im Falle der Konfliktzuspitzung zweier unterschiedlicher Denkstrukturen kommt erschwerend hinzu, dass das Unrecht der Gegenseite erkannt wird, das eigene Unrecht dagegen kaum bis nicht wahrgenommen oder sogar für legitim gehalten wird. Werden diese Gruppen von Menschen mit wenig bis keiner Empathiefähigkeit aufgepeitscht, sind destruktive Entwicklungen abzusehen.

Man sollte bedenken, dass der Mensch nicht als Täter geboren wird, sofern keine Anomalien vorhanden sind, sondern durch Wahrnehmungs-/Bildungsprozesse zum direkten Täter oder Mittäter gebildet wird. Diese damit verbundenen Bildungsprozesse sollten in der Wissensvermittlung allgemeinbildender Schulen dringendst ideologisch, kultur- und religionsneutral in all ihren möglichen Facetten hinterfragt werden. Nur so lassen sich bestmöglich Fehlentwicklungen vermeiden oder korrigieren.

Bezogen auf die Frage, ob es bereits Projekte oder Pilotprojekte gibt: Hinsichtlich der Umsetzung von Schulprojekten als Pilotprojekte werden Schulen angeschrieben und Leute gesucht – siehe: Mögliche Kooperation zwischen Medien, Projektschulen, Bürger und Kommunalverwaltung, – die sich mit der Notwendigkeit ganzheitlicher Bildungssysteme identifizieren und bereit sind, sich aktiv dafür einzubringen. Ich hoffe, dass sich Pilotprojekte in Bälde umsetzen lassen.

Die Hauptaufgabe wird anfangs in der Öffentlichkeitsarbeit zu sehen sein. Damit sich diese und auch obig angesprochenen Pilotprojekte nachhaltig umsetzen lassen, benötigt es finanziellen Rückhalt, welcher über spezielle Sponsoringkonzepte vorgesehen ist. Die damit verbundenen Bedingungen befinden sich im Aufbau.

Lotar Martin Kamm: Am Ende des Interviews möchten wir Ihnen unbedingt die Gelegenheit geben, im Schlußwort zu nicht gestellten Fragen sich zu äußern.

Karl-Heinz Schuster: Wir können m. E. nach von einem durch Menschen verursachten Missstand zum anderen wechseln, es wird bei der Bekämpfung/Beseitigung eines Missstandes bei einer Art Symptombekämpfung bleiben, solang die Ursache – der Mensch in seiner Komplexität – nicht nachhaltig in der Allgemeinbildung hinterfragt wird. Ich persönlich halte in diesem Zusammenhang die Aussagen von Josef Rattner (österreichischer Psychotherapeut, Mediziner und Philosoph), Peter Lauster (Psychotherapeut und Autor) für eine logische Konsequenz.

Rattner: Bechtermünz Verlag 1998 Auszug aus „Menschenkenntnis durch Charakterkunde“ Gut passend zur heutigen Zeit: — Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus soll man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“  besser geschult werden; wenn die Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernens, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden; wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann; — Es hat sich gezeigt, dass der Mensch in einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag.

Lauster: Auszug aus dem Buch „Lassen sie sich nichts gefallen“ — Die moderne Pädagogik und Psychologie haben bisher so gut wie keine bewusstseinsverknüpfende auf das Erziehungsverhalten der Eltern ausüben können. Um hier in Zukunft einen Fortschritt zu erreichen, müsste Psychologie als Unterrichtsfach (zweimal wöchentlich) in allen Schulen eingeführt werden, damit wenigstens die nächste Generation die psychologischen Zusammenhänge der Erziehung Persönlichkeitsentwicklung klarer werden.
Eine schöne Utopie, die noch lange auf sich warten lässt, wenn es den Psychologen und den Psychotherapeuten nicht gelingt, sich breiten Bevölkerungskreisen und den Politikern endlich Gehör zu verschaffen. — Mehr namhafte Personen, die direkt oder indirekt ein Schulfach Menschenkunde befürworten

Fakt: Bildungs-/Wahrnehmungsprozesse formen maßgeblich die Denkstrukturen eines Menschen, die Denkstrukturen wiederum beeinflussen maßgeblich sein Handeln. Hinterfragt man das menschliche Handeln > Gewalt, Terror, Hass, Krieg, Korruption, Mobbing, Umweltzerstörung, Machtmissbrauch, Tiermisshandlung, Gier, Egozentrik, gegenseitige Abwertung, Betrug, etc. muss man sich logischerweise fragen, was mit den Bildungsprozessen/Bildungssystemen (auch global gesehen) nicht stimmt.

Beschäftigt man sich aber mit dem Thema Menschenkunde und deren Unterthemen, werden kausale Zusammenhänge menschlichen Handelns klar. Friedensbildung bspw. bekommt eine ganz neue Qualität. Man fordert nicht nur Frieden, sondern fördert auch die Friedensfähigkeit durch konfliktfreie Kommunikation, die notwendig ist, friedliches Miteinander in die Realität umzusetzen. Interessant ist auch, dass durch ein neues Denken sich parallel ein Feuerwerk neuer Ideen und Perspektiven entwickelt.

These: Präventive neutrale Wissensvermittlung hinsichtlich Erkenntnissen menschlicher Verhaltensforschung ist mit der beste Schutz vor menschlichen negativen Entwicklungen.

Eigentlich bedarf es einer globalen, intelligenten friedlichen Bildungsrevolution, welche Schritt für Schritt friedlich Systeme schafft, in welchen bestmögliches respektvolles, gerechtes Teilen/Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Harmonie mit der Umwelt möglich ist.

Beginnen müssen wir im Kleinen!

Wichtig ist zu beginnen!

Vergleich ohne/mit Menschenkunde

Vergleich zwischen ganzheitlichen und nichtganzheitlichen Bildungsprozessen

Lotar Martin Kamm: Im Namen des gesamten Teams bedanken wir uns recht herzlich für das wichtige und hochinteressante Interview.

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