Geistige Brandstifter unterwegs


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Kreischend starrte die Meute,
belustigt und voller Häme
gen verängstigt Eingeschüchterte,
auf daß nicht nur heute
eine humane Erleuchtung käme,
das Böse irgendwie ernüchterte.

Eingespielt wie ein trainiertes Team
folgten Wellen der Gewalt,
die schier endlos sich verausgabten.
Solch Haß sich doch hierbei geziehm,
sie dachten, um alsbald
neues auszuhecken, darüber tagten.

Geistige Brandstifter ersannen ganz im Stillen
Strategien, die planvoll wirken sollten,
um ihr Bedürfnis nach Macht auszuleben.
Wer nicht folgen wollte nach ihrem Willen,
dem sie, wo immer möglich, widerlich grollten.
Sie konnten niemandem etwas gutes geben.

An vielen Orten blieben sie verpöhnt,
weil genug Widerstand sich ihnen entgegenstellte,
ihr Machteinfluß keineswegs griff.
Wir dachten stets, sie seien genug verhöhnt,
doch Ahnungslosigkeit sich dazu gesellte,
die Hemmschwelle der Gewalt sank enorm tief.

Welch gespenstische Stille durchfuhr den Ort,
kaum ein Raunen ward zu hören,
Blaulicht flackerte nonstop auf.
Keine Reue, kein Mitleid ergriff das Wort,
im Gegenteil, sie begannen gar Hilfe zu stören,
was für ein brutaler, menschenverachtender Hauf!

Lotar Martin Kamm

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