Reisen in die Ferne


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pixabay.com

Ich würde ja so gerne
reisen in die Ferne.
Wenn da nicht wäre
eine ungefähre
Ungewißheit,
die Angst macht sich breit.

So erlaube ich mir
wenigstens hier
bei mir zuhause,
in Zimmern und Laube
die Wände zu schmücken
mit Photos, die entzücken.

Es gibt so schöne Orte,
hier und dort.
Ich sitze im Flieger
unter mir Tiger
in der Weite,
im Nu an meiner Seite.

Ich stehe auf dem Gipfel,
sehe der Bäume Wipfel,
fliege über sie hinweg,
der Wingsuit paßt perfekt.
Gleite auf dem Atem der Welt
auf die Wiese neben dem Feld.

Die Welt der Korallenriffe
übersteigt alle Begriffe
von Farben und Formen,
fühl mich so geborgen,
wandle mit nackten Füßen
auf samtenen Blütenkissen.

Mit der Rakete auf den Mars,
das ist mein neuester Spaß,
ruhe still im Ohrensessel,
die Musik befreit alle Fesseln,
2001, die Odyssee im Weltraum
läßt mich erleben diesen Traum.

Dazu diese Photos,
ohne Schnörkel, mit Pathos
hinein in das Erleben,
ohne sich selbst zu bewegen.
Ohne sich zu gefährden,
die Angst hat nun andere Gefährten.

Nafia

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