Wirtschaftskriminalität und die Offenlegung der Bevölkerung gegenüber


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Geheimdienste im Fokus schärferer Beobachtung

Heimlichtuereien hat wohl jeder Mensch, wobei gerade Kinder besonders gern im Heranwachsen sich dahingehend stets aufs Neue austauschen, sie sogar äußerst förderlich die Entwicklung positiv beeinflussen.

Jedoch spätestens ab einem gewissen Alter kippt die entspannte Stimmung zwischen Entwicklungsprozedere und dem Ernst des Lebens, sei es im kaltnüchternen Schulsystem oder späterhin im Berufsleben. Dann werden die Substantive ausgetauscht und der Geheimnisverrat rückt ins Blickfeld scharfer Beobachtung: auf solchem Weg topsecret oder transparent ins neue Jahrtausend? Irgendwo dazwischen spielt sich das allgegenwärtige Leben der Geheimdienste, der Wirtschaftskriminalität und der Offenlegung der Bevölkerung gegenüber ab, wie uns unverkennbar oftmals ins Gedächtnis gerufen wird.

Spirale ewiger Kriegsszenarien dient der Gewinnmaximierung

Die meisten haben wohl von der berühmtberüchtigten Spionin, Margaretha Geertruida Zelle, so ihr bürgerlicher Name, gehört oder gelesen, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen, Mata Hari, die im Alter von 41 Jahren zum Tode verurteilt per zwölfköpfigen Exekutionskommando schließlich erschossen wurde. Obwohl sie eigentlich keine wirklich staatengefährdende Spionage betrieben hatte, wenn man allumfassend sämtliche Umstände genauer abwägt.

Trotzdem verbleibt angesichts weltweit dramatischer Machtstrukturen sowohl wirtschaftlicher als auch militärischer Hinsicht im Geflecht unterschiedlich politischer Systeme und gegenseitiger Abhängigkeiten nichts anderes übrig, als eine Kultur des latent vorhandenen Mißtrauens zu pflegen. Weil niemand gern dem anderen zugesteht, der Schwächere zu sein, obendrein stets eine Übervorteilung angestrebt wird, ergeben sich eben diese ewigen Bedenken.

Darf man angesichts solcher Konstellationen daher unbedingt davon ausgehen, daß ganz bestimmte Informationen in falschen Händen der Anfang vom Ende? Den Beginn kann man ohnehin nicht ausmachen, aber so manch unnötige und höchst unmenschliche Überreaktion muß deutlich angemahnt und hinterfragt werden.

Was hat es auf sich mit all jenen entlarvt und gestellten angeblichen Geheimnisverrätern, denken wir an den FBI-Dolmetscher Shamai Leibowitz, an Thomas Drake, den Experten für Softwaretests bei der NSA, an Wikileaks-Gründer Julian Assange, an „Fox News“-Reporter James Rosen, an den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten, den Soldaten Bradley Manning, an den CIA-Agenten Jeffrey Sterling, an Stephan Kim, den Nordkorea-Experten im Außenministerium, an Edward Snowden, dem Systemadministrator bei der NSA und CIA oder an den General James Cartwright? Sie alle haben eines gemeinsam: Sie warfen staatsrechtliche Bedenken über geheimzuhaltendes Wissen über Bord, um es einer interessierten Öffentlichkeit zukommen zu lassen, riskierten dabei ihr eigenes Leben.

Stecken wir bereits in einem Prozeß eines gewissen Bewußtseinswandels, bei dem die Notwendigkeit von Geheimdienstinformationen allein schon deshalb der Lächerlichkeit preisgegeben werden, weil Mensch selbst die Spirale ewiger Kriegsszenarien endgültig zu verpönen gedenkt, ganz deutliche Parallelen zwischen Gewinnmaximierung sowie dessen daraus resultierende soziale Verrohung explizit verinnerlicht, um jetzt dem Einhalt zu gebieten?

Geheimnisverräter haben eine unverkennbar wichtige Tür aufgestoßen

Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die hier neun aufgezählten sogenannten Geheimnisverräter eine unverkennbar wichtige Tür aufgestoßen, die in der Tat nach den zurückliegenden 16 Jahren im jetzigen 21. Jahrhundert den Weg ebneten hin zur Transparenz. Nicht nur ein simples Zeichen einer neuen Ära innerhalb der menschlichen Entwicklung, die keineswegs rein zufällig entsteht, sondern unbedingt das Bewahren unseres eigentlich schöpferischen „Auftrags“, diese Erde nicht zu zerstören, sie mit allen Mitteln zu respektieren, folglich auch uns Menschen selbst.

Insofern kann nichts besseres geschehen, als die Ohnmacht entlarvter Autoritäten der Weltöffentlichkeit zu präsentieren, bevor diese selbst zum Zuge kommen, um ihren Zerstörungskurs widerstandslos fortzusetzen. Es kehren sich Vorwürfe um, Geheimnisverräter werden zu Freiheitshelden. Wir können das zur Kenntnis nehmen, behutsam aber sehr zielgerichtet mit äußerst scharfen Verstand sämtlich vorhandene Informationen analysieren, beurteilen und entsprechend uns austauschen.

Danach sollte eine Zeit der Rückbesinnung einkehren, welche Ursachen dazu führten, den eigentlichen Kurs der Mitmenschlichkeit weltweit verlassen zu haben, um diesen wiederzufinden.

Lotar Martin Kamm

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