Pusteblume


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Es wogt ganz sacht, das Blumenmeer,
in stetig lauem Wind.
Inmitten all der Blütenpracht liegst Du,
ein Menschenkind.

Staunst über tausendfachen Flimmer,
einer Pusteblume, wie Du sie wohl nennst.
Sehr still, und atemlos noch immer,
ein Stückchen Welt, und Du erkennst.

Mit Deiner Hand, der unbeholf’nen, lieben,
hüllst Du dies Wunder der Natur.
Umsonst, die winz’gen Schirme fliegen
taumelnd, tanzend in die Flur.

Seh ich in Deine Augen, jetzt, mein Kind,
ist mir, als ahnst Du dieser Welt Gefahren.
Doch weht für neues Sein der heut’ge Wind,
vor Stürmen will ich Dich bewahren.

Peter Petereit

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2 Antworten zu Pusteblume

  1. Sylvia Kling schreibt:

    Na, endlich bekommt Peter mal Raum für seine Poesie, die ich sehr gern mag! Er stellt sein Licht nämlich unter den Scheffel!
    Danke für das Bringen dieses Gedichtes!

    Herzlichst,
    Eure Sylvia

    Gefällt 2 Personen

  2. Pingback: Freitag, den 07. Oktober 2016 | Kulturnews

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