Albatrosse im Baumhaus


https://www.flickr.com/photos/anghelescuandrei/16983014819/sizes/z/

flickr.com/ AnghelescuAndrei/ (CC BY-NC-ND 2.0)

Albatrosse flogen durch den kurzen Traum,
nie einen nah, geschweige denn real gesehen.
Oben im Baumhaus, unmöglich in dem Raum,
gibt es im Schlaf überhaupt was zu verstehen?

Kinderschreie hallen wie Echos durch den Ort,
die Pause wird genutzt für ihren Bewegungsdrang,
wer weiß, vielleicht ist noch nicht Abend dort,
sie spielen Verstecken, Fangen, du bist dran.

Auf den geschwungenen Serpentinen zum Strand
glitzern, funkeln nicht nur der Autos Karosserien,
ein Hund läuft kreuz und quer vom Fels zum Rand,
Glocken lassen an seinem Hals erklingen Melodien.

Drachenschreie zu hören von den Albatrossen,
sie klappern wie Störche, schnattern wie Hühner,
Autos hupen, der Hund nun heult, macht Possen,
Kinder spielen Räuber, Gendarm, Tim ist Anführer.

Das Baumhaus schwankt, es ist eine Hängematte,
der Hund beißt, nagt an einem karierten Pantoffel.
Im dem Meer tummelt sich Frau Lang mit Gatte,
sie vermanschen eine Kartoffel, noch eine Kartoffel.

Albatrosse flogen durch den kurzen Traum,
nie einen nah, geschweige denn real gesehen.
Oben im Baumhaus, unmöglich in dem Raum,
gibt es im Schlaf überhaupt was zu verstehen?

Real ist nur der Traum, Sinnbilder allenthalben,
nichts ist von Bedeutungslosigkeit, nichts zu beweisen,
die Symbolik hinter den Bildern, auch Schwalben
könnten das Bett mit ihren Flugbahnen umkreisen.

Nafia

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