In Sphären zwischen Selbsterkenntnis und Akzeptanz


https://pixabay.com/de/erde-raum-planeten-globus-global-1375640/

pixabay.com

Illusion einer Geradlinigkeit verpufft so schnell wie entstanden

Wir wisssen es ohnhin, die Grenzen des Unerträglichen wurden lange schon überschritten, während sehr viele Kräfte einfach meinen, sie könnten fortfahren, als sei nichts gewesen. Hat schon seine Ordnung. Doch stop, von was für einer Gesetzmäßigkeit darf hier und jetzt gesprochen werden, und vor allem, wer bestimmt darüber, entscheidet über gewisse Schicksale?

Verkommene Subjekte, die Götter spielen, um sich selbst kaltschnäuzig zu bereichern? Wer hinter den Kulissen Erkenntnisse vermutet, wird ganz schnell eines Besseren belehrt. Oder wollen Sie tatsächlich das Wesen menschlicher Abgründe erfahren? Na denn, lassen Sie sich entführen.

Absicherung entscheidet über Leben und Tod

Blicken wir hinein in die Welt, empfangen die Tongewalt der Milliarden von Stimmen, die uns etwas zuflüstern wollen, meinen, sie hätten die Wahrheit gefunden. Irrtum, sie suchen genau so wie du, können die Welt dir nicht erklären, sondern dir nur ein Zeitfenster dessen bieten, was sie selbst erfahren.

Die Illusion einer Geradlinigkeit verpufft genau so schnell, wie sie entstanden, weil gewisse Akteure über den Lauf der Dinge bestimmen. Klingt nach Verschwörung, ob mit oder ohne Theorie? Vergessen wir mal für Momente all diese Verunsicherungen, die selbstgebastelten Meinungen einer Öffentlichkeit, die sich ganz flott selbst entlarvt in ihrer Abhängigkeit vom Geld und ihren Flüssen. Denn nur das zählt: die Absicherung, die über Leben und Tod entscheidet.

Wenn zwei Menschen sich gegenüberstehen, ob bewaffnet oder ganz nackt und sie nur dann eine Chance erhalten, weiterleben dürfen, wenn einer den anderen tötet, entscheidet sich einzig und allein die Stärke und ein wenig Glück von einem der beiden, während der andere sein Leben verliert? Doch wer bestimmt diese Entscheidung? Ein Dritter, der Gott spielt? Denn beides sind Menschen, und sie haben es in der Hand, auf den Dritten zu hören, ihm also gehörig zu sein oder aber sich zu weigern, weil das Leben unantastbar ist: Du sollst nicht töten. Die Illusion der Wahrheit orientiert sich somit ganz dicht an diesem Gleichnis, diesem Beispiel des Seins.

Der Schwächere hat sich zu fügen

Unser blauer Planet entstand vor Milliarden von Jahren. Na und? Alles Leben auf Erden existiert und versucht daher zu überleben. Jedes auf seine Art. Doch eine ganz bestimmte Spezies macht sich die Welt untertan: der Homo sapiens. Oder sollte er besser Homo catastrophicus genannt werden, weil sein Weg nicht nur in die Katastrophe mündet, sondern seine Geschichte lehrbuchartig ständig umgeschrieben werden muß, sei es aufgrund neuer Erkenntnisse und vor allem, weil Dichtung stets die Wahrheit vertuscht?

Hierbei wird bestätigt, wie simpel eigentlich menschlicher Geist gestrickt: entweder vorteilhaft seine Macht ausleben oder auf der Verliererseite stehend verrecken. Genau so einfach reduziert es sich! Die Kette der Logik mag trotz aller kultureller Errungenschaften sich stets an diesem einen Punkt reiben: leben oder sterben. Wer überleben will, ist der Stärkere. Der Schwächere hat sich zu fügen und notfalls sein Leben zu verlieren. Diese Gesetzmäßigkeit ist der „rote Faden“, der den Verlauf der Geschichte beeinflußt und daher auch bestimmt.

Im Jetzt spielt sich unser Sein ab

Einst schrieb Joachim-Ernst Berendt sein Buch Nada Brahma („Gott ist Klang“). Alles klingt, so auch unsere Gedanken, die niemand wirklich für sich behalten kann, sie werden ihren Weg finden nach draußen, sich ausbreiten und Mittel suchen, sich entfalten zu dürfen. Genie und Wahnsinn liegen sehr dicht beisammen, ganz besonders, wenn sogenannte Normen überschritten werden, die Mensch sich und seinen Artgenossen auferlegt hat.

Tibetische Mönche singen OM, atmen mit OM, fristen ihr Dasein im OM. Oder benutzen wir einfach mal Mantras, geben uns hin in Gedankenketten, ob kurzfristig oder so lange wie nötig. Was ist der Sinn des Lebens? Das Sein im Funktionieren unserer bestimmten Rollen, die wir zu leben haben, weil wir hineingeboren wurden in einer heilen oder verlogenen Welt? Jeder sein eigenes Schicksal zu meistern hat, aufgezogen wie ein Uhrwerk, welches unablässig tickt bis zum letzten Atemzug? Lassen wir jedem seinen Glauben, ob die Seele nun wandert oder wir für immer geistlos zu Staub zerfallen.

Nur im Jetzt, in den Augenblicken des Seins spielt sich unser Leben ab, das zählt einzig und allein. Oder aber muß ein Hinterherhaken auftauchen, weil menschliche Neugier erweckt? Wenn am Ende unserer Tage die Fragen aufkommen: Warum hast du gelebt und was wolltest du der Nachwelt hinterlassen, was antworten wir dann? Behalten Sie es für sich, denn die Antwort ist Ihr Leben selbst, welches stets gefüllt werden will.

Lotar Martin Kamm

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Quergedachtes abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s