Die Sucht zum treudoofen Heimatland


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Satirischer Rückblick…

Am Ende nimmt ein Führer die Deutschen wieder an die Hand? Was in Bautzen, in Sachsen obendrein von der Polizei willig geduldet, angeblich hätten jugendliche Flüchtlinge die Hatz selbst verschuldet, mag ein Beginn neuer Nazis sein, die nur so zum Schein rein zufällig am Kornmarkt stehen. Wer auf die jetzt blindlings hört, sollte seinen Hut nehmen und gehen, weil deren Bösartigkeit stört.

Flügelpaare sich treffen im Freiheitsdrang, im Überschwang. Drüben in den Staaten nach vielen Protesten die Regierung einen Baustop der Pipeline durch Sioux-Gebiet durchsetzt, schon viel zu lang wurde rassistisch gegen Indianer gehetzt. Man muß letztlich gesellschaftlicher Perspektivlosigkeit Widerstände einräumen. Wenn politisch Verantwortliche dies versäumen, suchen Betroffene sich Mittel und Wege aus der Krise. Ignoranz obsiegt noch, das ist das Fiese.

Das System ist zweifellos gefragt, das wurde schon so oft gesagt, man muß auch der Prüfungsangst den Druck nehmen, sich nicht dabei schämen, neues auszuprobieren. Eine mutige Gesellschaft hat doch nichts zu verlieren, außer sich einzugestehen: Wir haben uns gern. Das ist des Wesens Kern!

Doch die Resignation der Friedensbewegung hält an, man sollte sich fragen, nicht irgendwann, was noch geschehen muß, außer Protesten wie vor einigen Tagen? Was in Büchel zugelassen wird, im Anschluß europa- und weltweit daraufhin wohl passiert? Trotz widriger Umstände die Welt sich im Umbruch befindet, der einfache Bürger sich noch ahnungslos schindet. Das Heim, eine Rast des Aufenthaltes bedeutet? Na, was gewisse Herrschaften erneut eingeläutet?

Jeder bekommt seine Quittung verpaßt, egal wie man manches auffaßt. Dies gilt erst recht für Bayer, welches Monsanto aufkaufte, recht teuer, sich aufraufte, weltweit die Nummer Eins in der Agrarchemie zu sein. Jetzt steht dieser Mega-Konzern ganz allein für Gen und Gift, deren Aktie somit nach oben drift. Was kann ein Mensch dafür, sich all dem aussetzen muß? Wo findet dieser noch die rettende Tür, zu entgehen vor solch perfiden Überfluß?

Eine Petri macht hingegen keine halben Sachen, ganz oder gar nicht ist ihr Los. Laßt diese Rechten bloß nicht weitermachen, sonst versetzen sie unserem Land den Todesstoß. Dann gilt eben keine Freiheit mehr, sondern dann muß Zucht und Ordnung wieder her, regiert das Diktat. Das wär schad.

Obwohl im Hinblick zur Berlin-Wahl die AfD das fünfte Rad am Wagen, hat dies noch nichts zu sagen. Seien wir darüber hinaus wachsam, wenn bestimmte Autoren meinen, sie müßten sich über die Schöpfung erheben. Sie scheinen oft unachtsam, nach schnellem Erfolg zu streben.

Lotar Martin Kamm

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