Friedenszeiten vorbereiten


https://pixabay.com/de/lotus-nat%C3%BCrliche-wasser-meditation-1205631/

pixabay.com

Vergebene Müh, das Streiten,
um beizeiten
uneinig auseinander zu gehen.
Fürwahr, da hilft kein Flehen,
weil die Meinung bestehen bleibt,
man sich unnötig aufreibt.

Warten auf bessere Tage,
sich dabei stets frage:
Was veranlaßt Elend und Krieg,
etwa vor Augen bloß ein Sieg?
Laßt die Waffen stecken,
bedeutet sonst erneutes Verrecken.

Die einen übersehen halt die Zeichen,
wollen nicht von ihrem Standpunkt weichen.
Andere ignorieren all das Leid,
Hauptsache es obsiegt Gleichgültigkeit.
Was interessiert schon Politik,
sie beanspruchen ihr eigenes Glück.

Wehe, es geht ans Eingemachte,
man schnell erschrickt, ganz sachte
erstaunt die Welt mit anderen Augen sieht.
Plötzlich sind Phrasendrescher gar beliebt,
bemerkt manch einer deren verlogenes Spiel.
Dann erst wird’s ihnen zu viel.

Am Ende muß man sich selbst sagen:
Da hilft kein Wehklagen oder Verzagen,
laßt uns jetzt richtig entscheiden,
Armut, Elend und Kriege vermeiden.
Jagt die Verursacher einfach davon,
stoppt deren menschenverachtenden Hohn.

Lotar Martin Kamm

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Friedenszeiten vorbereiten

  1. Pingback: Montag, den 05. September 2016 | Kulturnews

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s