Abschied ohne Wiederkehr


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Der endgültige Abschied ohne Wiederkehr,
nicht die Schuld vom morgendlichen Verkehr.
Keine Krankheit hat das Leben ausgehaucht,
die gemeinsame Zeit war einfach aufgebraucht.

Was es die letzten Tage noch zu erzählen gab,
bis es still und kalt wurde wie an einem Grab,
waren wie durch Nebel laute verschluckte Worte,
kein Erkennen mehr an übereinstimmende Orte.

Selbst Nähe war nur wie weite Ferne zu spüren,
nur die Empfindung von luftleerer Kraft berühren,
ähnlich dem Effekt des Klopümpels, der Saugglocke,
die Herzen, das Sein glich einer wasserleeren Wolke.

Drum gab es kein Flennen, kein Bitten, kein Weinen,
kein Schmerz, keine Trauer mehr miteinander zu teilen.
Keine Abschiedsworte erfüllten diesen Zwischenraum,
Unter- und Überdruck hinterließen Spuren von Schaum,

der vielleicht in weiter Zeitenferne Erinnerungen weckt,
an einen Teil der Vergangenheit, die das Sein mitgeprägt.
Die Sterne des Nachts, der Mond am Himmel, Kometen,
endgültige Abschiede ohne Wiederkehr, mitunter vonnöten.

Nafia

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