Elektroautos gehört die Zukunft


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flickr.com/ Metropolico.org/ (CC BY-SA 2.0)

Warum der Verbrennungsmotor dennoch weiterhin boomt

Gleich vorneweg, unser Gehörsinn spielt uns zusammen mit nostalgischen Assoziationen einen gewaltigen Streich der Vorteilnahme hinsichtlich wehmutsvoller Erinnerungen an das Aufheulen unterschiedlicher Motorengeräusche. Wer kennt sie nicht, die BMW-, 2CV – wohl eher unter dem Begriff Enten -, VW-Käfer- oder Mercedes-Diesel-Fahrgeräusche? Die meisten vergessen jene charakteristischen Klänge wahrscheinlich nie mehr.

Andererseits weiß ein jeder, daß Elektroautos die Zukunft gehört, erst recht hinsichtlich des Erdöls, welches irgendwann einmal nicht mehr vorhanden sein wird. Trotzdem muß man sich wundern, warum der Verbrennungsmotor dennoch weiterhin boomt. Liegt es nur an nostalgischen Momenten vergangener Zeiten? Ein heutiger VW klingt ohnehin nicht mehr wie der olle Käfer.

Wegwerfgesellschaft offenbart bei Autos ihr eigensinniges Dasein

Hand aufs Herz, Ingenieure und Schrauber wissen es sowieso: Man kann Autos ohne weiteres so konstruieren, daß sie wesentlich langlebiger dem Nutzer dienen mögen. Doch nicht nur Marx und Engels erkannten die Möglichkeit im Negativen, was Absatzmärkte anrichten können. Ganze Industrien profitieren vom Auto, von der kleinsten Schraube bis zum Motor, selbst der Rennsport und die anhängige Werbung haben ihren nicht unwesentlichen Anteil. Das verhält sich ebenso bei Elektroautos, wenn sie denn endlich den Markt erobern.

Die Gesetze wirtschaftlicher Expansion und damit verbundener Arbeitsplätze lassen sich nicht einfach mal beenden, dazu bedarf es einer gezielten Änderung der Einsicht und vor allem Rücksicht, die Zusammenhänge zwischen Profitmaximierung und Umweltzerstörung nicht nur zu erkennen, sondern umzusetzen. Auch die Wegwerfgesellschaft muß ein Relikt der Vergangenheit werden, will die Menschheit überhaupt noch eine Überlebenschance sich bewahren!

Schleppender Start des E-Autos hierzulande – Gesundheitsrisiken Hauptargument

Das berichtet das Handelsblatt, wobei die Bayern in Deutschland tatsächlich das größte Interesse an der neuen umweltfreundlichen Variante des Fahrvergnügens zeigen, im Ausland hingegen viel eher Gebrauch gemacht wird. Allen voran in China. Darf man sich darüber wundern, wenn man bedenkt, daß in der VR ganze Megastädte im Smog versinken? Keineswegs. Klimaleugner mögen ja gern mit der CO2-Lüge um die Ecke kommen, dennoch kann niemand ernsthaft die Schadstoffbelastung für Mensch und Tier anzweifeln, die von Verbrennungsmotoren ausgeht. Wer dies ignoriert, verschließt einfach die Augen, erträumt sich eine irreale Wirklichkeit.

Eine latent vorhandene Lärmbelästung, die leider nach wie vor unterschätzt wird, bleibt durch E-Autos schlicht aus. Allerdings müßte Mensch eine wesentlich erhöhtere Aufmerksamkeit beim übersichtlichen Sehen an den Tag legen, da sie dermaßen leise über Straßen gleiten. Die technische Entwicklung der letzten Jahre hat Elektroautos allerdings vielfach attraktiver in den Fokus gerückt, so daß bei einer höheren Nachfrage selbst die Anschaffungspreise noch sinken werden.

Lotar Martin Kamm

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6 Antworten zu Elektroautos gehört die Zukunft

  1. Walter Oliver schreibt:

    Artikel ist kompletter Nonesense bzgl. Zukunft des Autos.
    Die Energiedichte bei den Akkus haut nicht hin, außerdem ist LiPoli und sonstiges hochgiftig hochgefährlich und Sondermüll.

    Was wir brauchen ist ein Quantensprung in der Mobilität und kein Elektroauto.

    Die Zukunft heißt virtuelle Mobilität.

    Das E-Auto ist eine Totgeburt, dass weiß jeder.

    Das mit dem wegwerfen ist vollkommen richtig, aber die deutschen wollen eben nur sieben Meter langen schwarzen Schrott von VW oder Audi. Craftmanship wie in UK, Fehlanzeige, zu teuer. Der Deutsche kauft keinen Morgan oder Caterham, der kauft einen VW, der ist pro Zentimeter viel billiger.

    Gruß

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  2. Arno von Rosen schreibt:

    Ubs, da sind doch ein paar Fehlerchen drin. E-Fahrzeuge sind nicht umweltschonend, denn zum Einen werden sie ebenfalls aus wertvollen Materialien hergestellt und zum Anderen ist der Strom weit weniger grün als uns eingeredet wird, denn er kommt überwiegend aus Kohle, also ein Klimiakiller. Geräusche usw. lassen sich leicht lösen, wo aber noch erheblicher Bedarf besteht ist der Wirkungsgrad der Fahrzeuge und der ist erbärmlich in Anbetracht der Tatsache, dass bereits 1925 in New York die Hälfte aller Fahrzeuge als Elektroautos unterwegs war. Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 10-15 %. Wir würden aber eine Außenhaut von Fahrzeugen benötigen die einen Wirkungsgrad von über 70 % hat, um während der Fahrt Sonnenernergie zu tanken und somit tatsächlich Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Dies ist alles noch Science Fiction, da weder Regierung noch Industrie dies wollen.

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    • hraban57 schreibt:

      Mit keiner Silbe habe ich in meinem Artikel eine Umweltschonung mittels Elektroautos hervorgehoben, außer daß Verbrennungsmotoren direkt die Luft verpesten, was niemand ernsthaft bestreiten kann und sollte. Hinzu käme noch die Katalysator-Lüge! Bei Lärmkulissen halte ich mich mal lieber zurück, weil ich eine ganz dezidierte Meinung dazu vertrete. Ansonsten ist das E-Auto natürlich noch in der Entwicklung, außer Frage.

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  3. AmiGoHome schreibt:

    Lasst mich raten. Der Strom aus der Steckdose kommt aus der Atomkraft !!! Schöne neue Welt…

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  4. markus adf müller schreibt:

    Schade um die letzten Berichte…ich fahre selbst schon länger elektrisch. Wir bauen gebrauchte e-autos um und wieder auf. Letzte Woche haben wir den nächsten zum Fahren gebracht, fertig zur Zulassung. Die Akkus werden bei uns sehr alt und sind trotzdem tatsächlich eine Übergangslösung…und es ist die Zukunft, fertig. Übrigens, etwa 2-3 € ,-auf 100 km…bitte schreibt vernünftige Kommentare. markus

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