Elfenbeinhandel: EU verweigert absolutes Handelsverbot


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Brüsseler Diktat macht sich zum Handlanger von Wilderern

Wer kennt sie nicht, diese Zeitvergleiche in Bezug zu gewissen Taten, in diesem Fall erschreckenden. Alle 15 Minuten töten Wilderer einen Giganten, der Afrikanische Elefant ringt somit ums Überleben, schreibt „Rettet den Regenwald e.V.“, bittet damit um zahlreiche Unterschriften in der Petition, die das Brüsseler Diktat anprangert, da es sich zum Handlanger von Wilderern mache, die EU verweigere das absolute Handelsverbot, die Fortsetzung des Elfenbeinhandels nimmt ihren Lauf.

Ein wenig mehr als die Hälfte der afrikanischen Staaten, nämlich 29, wirken an einem absoluten Handelsverbot für Elfenbein, auch wenn China und die USA dies unterstützen, verbleiben immer noch 25 unwillig zögernde afrikanische Staaten und eben diese EU.

Yahoo war gestern – heute Anmahnung der Korruption dringender denn je

Als wir im Februar dieses Jahres über die Gefährdung der Elefanten berichteten und vor allem die Erklärungsnot von Yahoo rügten, kam dieser Verweis wohl eher einem „kleinen Vergehen“ gleich, wenn man das gesamte Ausmaß der weiteren Vorgehensweise beim Elfenbeinhandel und der damit verbundenen Wilderei betrachtet. Der Elefant bleibt das Opfer, in zehn bis spätestens fünfzehn Jahren schon kann in Afrika nicht mehr dieser Dickhäuter vertreten sein.

Mittendrin und daher fest im Sattel sitzend ein Haufen korrupter Politiker in Brüssel selbst, die wohl ihre Finger nicht lassen können am Mitverdienen – auch wer untätig schweigt, sich somit Vorteile verschafft – bei solch dubiosen Geschäften mit dem Elfenbein. Arglos wurde zugelassen, daß binnen zwei Jahren von 2011 bis 2013 an die 100.000 Elefanten deshalb ihr Leben ließen. Und immer noch sperrt sich die EU dagegen?

Von der Elfenbein-Connection zu Aktionen gegen Elfenbeinhandel

Vor 4,5 Jahren kam es zu einem regelrechten Abschlachten von über 300 Elefanten in einem Nationalpark in Kamerun, an die einhundert Wilderer hätten das Massaker verübt, wie National Geographic im Artikel „Die Elfenbein-Connection“ berichtete. Dabei verwies Bryan Christy ebenso auf die Hauptkäufer- und Interessenten in China, auf die Zwischenstation Philippiniens, die nahezu frapante Ohnmacht seitens CITES, welches sich einem „schwarzen Loch“ gegenüber sieht, immerhin trägt der Umschlagplatz Thailand für illegal gehandeltes Elfenbein und Tropenholz erheblich mit dazu bei.

Umso wichtiger, daß wesentlich mehr weltweit gegen den Elfenbeinhandel unternommen wird. Schlimm genug, daß die EU sich dermaßen sperrt. Am Samstag, dem 24. September dieses Jahres findet der Global March for Elephants & Rhinos statt, nicht nur in Hamburg, parallel zur Cites Artenschutzkonferenz in Johannesburg. Ebenso sind Demos in Berlin, München und Stuttgart organisiert, weltweit hier zu ersehen.

Lotar Martin Kamm

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