Ergänzung zu: Gewalt und Hass bestimmen die Medien


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Herrlich diese Reaktionen von manch selbsternannten Journalisten, Bloggern und anderen angeblich Intellektuellen. Aufgrund des Artikels „Gewalt und Hass bestimmen die Medien“. Was erscheinen denn dabei für merkwürdige Vorurteile?

Wer also eine Frau Merkel mit keiner Silbe erwähnt, schon gleich gar keinen Heiko Maas, der muß angesichts berechtigter Schelte gegen den Rechtspopulismus automatisch ein glühender Befürworter der Bundespolitik sein? Einfach mal die Kirche im Dorf lassen, rate ich gern. Nur weil nicht drin steht, was der Autor denkt, mögen irgendwelche Spekulationen dienlich werden?

Ganz im Gegenteil, all die Artikel, die bei Querdenkende bisherig erschienen, sollten schon verdeutlichen, in wie weit die derzeitige Politik in Berlin eben nicht gelobt werden kann. Nur jedesmal dies zu betonen, wäre ein wenig übertrieben, um es mal salopp zu formulieren.

Seit wann sind denn klare Wörter wie „Rassismus“ oder „Hetzer“ ein NoGo? Ganz im Gegenteil, es belastet nicht nur die politische Landschaft, es brauen sich dieselben Muster erneut zusammen, die wir eben nicht wollen! „Wir“, das sind all die Menschen, die gern als „Gutmenschen“ diffamiert an einen angeblichen Pranger gestellt werden. Dieser Pranger meint, er hätte das Recht erwirkt, pseudointellektuell sich wie ein Pfau zu winden, um mit dem Finger auf sie zu zeigen. Kann und darf er, muß aber mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

Wo wurde eine Frau Petry jemals als eine Gallionsfigur à la „Hitler“ hingestellt? Das ist genauso unsinnig wie die oftmals nachlesbare Gangart gegen eine Frau Merkel, sichtbar auf manch Plakat mit entsprechendem Bärtchen. Wer solch simple Argumente auffährt, der scheint exakt dem Gleichnis „getroffene Hunde bellen“ zu entsprechen, weil ihm nichts besseres mehr einfällt.

In anderen Worten, was keinem Selbstlob entsprechen möge: voll ins Wespennest gestochen. Da schreien sie auf, all jene, die bereits ein Ventil gefunden haben, sich Luft zu machen, um von ihrem eigenen Frust und Unvermögen abzulenken. Sie reihen sich somit ein ins „Heer der Hetzer“, wähnen gar eine AfD als „demokratisch legitimiert“. Sicher doch, bis dahin stimmt dies, weil per Wahlgesetz in Folge berechtigt. Doch Kritik an deren Umfeld, die sei weiterhin gestattet, die wird erst recht formuliert. Es verbleibt die Feststellung: Rassismus ist unerwünscht, führt zu noch mehr Haß und Gewalt. Punkt.

Lotar Martin Kamm

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