Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht


https://pixabay.com/de/landschaft-h%C3%BCgel-berg-steigung-690990/

Satirischer Rückblick…

Ach, stünde doch jene dreiste Politik vorm Jüngsten Gericht, um sich von Angesicht zu Angesicht zu erklären, statt ungebremst Geld zu vermehren für ein paar Ewiggierige. Sie zu stoppen, das ist eben das Schwierige.

Doch laßt uns nicht länger foppen ob solch berechtigter Gedanken, wir geraten allzu oft ins Schwanken, obwohl gerade Humor Brücken schlägt in aussichtslosen Zeiten. Das Fazit lautet: stolz erhobenen Hauptes mit einem Lächeln im Gesicht ihnen entgegenschreiten. Das hat selbst Lucinde, die auf Kur freiwillig verbannt, für sich erkannt.

Dennoch müssen manche einen an der Waffel haben, wenn sie stets jener Politik hinterhertraben ohne jedwede Kritik. Mitlaufen immer noch schick? Gern wird der Fußball als Paradebeispiel dafür mißbraucht, in jeglicher Hinsicht dessen Spiel als verworren zusammengestaucht, obwohl vom Ursprung doch nur Sport, zählt dann das überhebliche Wort von „Futter fürs Volk“. Tja, wer sitzt dabei wohl auf welcher Wolk?

Jetzt aber mal Butter bei die Fische, wer sitzt denn tatsächlich mit am Tische einer perfiden Geisteshaltung? Dient sie etwa ausschließlich nur der Unterhaltung? Mitnichten, eher wird sie manch Bärendienst erweisen, ständiges Richten bedeutet vielfaches Entgleisen. Gut sichtbar beim NATO-Gipfel, wo selbst der letzte Zipfel erkennt, wie schnell in Europa die Lunte brennt, weil Feindbild Russland dient als Mittel zum Zweck. Friedensabsichten ganz einfach weg!

Welch widerliches Interesse besteht beim Schlagwort von der Lügenpresse, zumal gezielte Internetportale sich tummeln beim Tricksen, Täuschen und Tarnen? Wer kann dann noch vor denen warnen? Zumal sichtbar Flüchtlinge jetzt im Diskurs einer aufgebrachten Gesellschaft sich rechtfertigen müssen, weil ganz geflissen Haß selbst wichtige Argumente dahinrafft.

Was kommt uns hierbei wohl abhanden beim Leben voller Ecken und Kanten? In etwa viel Bohei um nichts? Angesichts all der Probleme, die uns täglich begegnen, sollte niemand mehr die Crème de là Crème für dessen Versäumnisse segnen. Sie hat’s vergeigt, das Volk dazu besser nicht mehr schweigt.

Selbst ein Amoklauf im Ergebnis zu Terror führt, der gänzlich unbeirrt sich Wege seiner blutigen Schneise sucht. Wer’s übersieht, sei verflucht. Denn wodurch jener real geschieht, sollten alle nunmehr wissen. Dabei manche das Land der Dichter und Denker vermissen. Wie zum Henker soll dies sich entfalten, wenn rechtes Geschmeiß beim Schalten und Walten erneut Rassismus pflegt, der Ast, auf dem man sitzt, bald abgesägt?

Lotar Martin Kamm

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Satire abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht

  1. Arno von Rosen schreibt:

    In meiner Kindheit war das noch, „wer einmal lügt…“, aber die Zeiten sind wohl liberaler geworden.

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s