Leben voller Ecken und Kanten


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Vorherbestimmte Zwänge wider des eigenen Schicksals?

Ein Leben voller Ecken und Kanten, vorherbestimmte Zwänge, die gezielte Wege aufzeigen, nach denen wir uns zu richten haben? Die Frage muß man nicht bejahen, wobei nicht das jeweilige Schicksal eine entscheidende Rolle spielt, sondern bewußt herbeigeführte Umstände, die wiederum anderen Vorteile bringen.

Können wir da schon von einer Manipulation sprechen? Wir können, was nicht weiter verwunderlich sein sollte, Beeinflussung findet ohnehin überall real statt, weil jeder mehr oder weniger Einfluß nehmen will für sich, andere oder eine bestimmte Angelegenheit. Aber was geschieht mit den Menschen, die an ihren Träumen festhalten trotz widriger Umdstände?

Wer nicht funktioniert, kann aufs Abstellgleis gelangen

Unser Leben gestaltet sich so bunt, wie die Welt uns allen sich präsentiert, wenn wir mal für Momente all das schreckliche Leid „ausblenden“. Dennoch hat der zivilisierte Mensch es zugelassen, daß überall Rahmenbedingungen, Normen und künstlich erschaffene Pflichten die Entwicklung vom Säugling bis ins hohe Alter einengend begleiten. Hinzu kommt die soziale Rolle, in der wir uns befinden, was wiederum das Familienumfeld mitbestimmt, zunächst im Kindes- und Jugendalter. Wie sollen sich dabei entstehende Wunschvorstellungen bis hin zu Träumen entwickeln können, wenn lauter Steine in den Weg gelegt werden, weil Sachzwänge und Normen diese vereiteln? Weil Eltern eine gewisse Vorstellung für die Zukunft ihrer Kinder hegen und bei Verweigerung sogar Hilfe versagen?

Derjenige, der nicht funktioniert, kann aufs Abstellgleis gelangen. Vorprogrammierte Familienbrüche sind die Folge, was den „schwarzen Schafen“ das Los beschert, eigene Wege zu finden und zu gehen, um ihre Träume zu realisieren. An und für sich ein konstruktiver Prozeß. Allerdings gibt es Zeitgenossen, die lange brauchen, bis sie genau das „gefunden“ haben, wonach sie Jahrzehnte suchten, manchmal über Umwege, vielleicht auch, um genau dorthin zu gelangen, in dem sie verschiedenes beruflich probieren: Eine Achterbahnfahrt ohne Gleise und Waggons, sondern der Emotionen, bei denen die Mitmenschen teilhaben, ob sie wollen oder nicht.

Eine Welt ohne Kreativität bedeutet Stillstand

Oftmals kann der Verstand uns über sehr vieles hinweghelfen, vor allem weil die Logik so schön mathematisch vollkommen funktioniert, sehr komplexe Zusammenhänge mittels Formeln, angeeignetem Wissen und somit erworbenen Sachverstand sich wunderbar fügen, um zu schnellen Lösungen zu erlangen. Das begleitet ganz viele Berufe, aber auch das Alltagsleben. Dennoch gibt es noch etwas mindestens gleichwertig wichtiges: die Kreativität.

Ohne die Künste wäre die Welt, das Leben selbst nicht möglich, sondern schnell Stillstand die Folge. Nicht nur Erfindungen selbst haben den menschlichen sogenannten Fortschritt ermöglicht, sondern vielmehr schöpferisches Fühlen, Denken und Handeln. Kreative Momente lassen sich zunächst nicht in Worte fassen, aber die Intuition löst genau den Antrieb aus, aktiv zu werden mit all den Möglichkeiten schöpferischen Agierens.

An seinen Träumen festhalten nur ein Trugschluß?

Keinesfalls. Gönnen wir es ihnen, und rechnen es Mitwirkenden hoch an. Ansonsten sollte sich ganz schnell wieder verabschiedet werden von der Illusion irgendeines Königsweges. In der Regel bedeutet es, alle Hebel in Bewegung setzen zu müssen, um seine Träume verwirklichen zu können. Manch einer mußte am Ende sogar aufgeben, sich fügen mit seinem Schicksal, sie nicht erreicht zu haben.

Dazwischen spielt sich das Leben derjenigen ab, die dran bleiben, immer wieder neue Impulse suchen, ihre Visionen umsetzen zu können: Wir bezeichnen das als Kämpfen für die eigene Sache. Und wer sich solchen Zeitgenossen in den Weg stellt, muß schon damit rechnen, daß sie nichts aufhalten wird, keine Drohung, keine Erpressung, keine Gewalt und kein Liebesentzug, denken wir nur an Partner, die nicht mitziehen wollen oder können. Wer festhält an seinen Träumen, hat ein Ziel, wird sich keiner Norm, keinem Zwang unterordnen, sondern Mittel und Wege suchen, sie zu verwirklichen.

Weil mancher Weg gänzlich anders ausschaut, dürfen wir ihn vielleicht als „Weg der Vision“ nennen. Und wer Visionen hat für sich, seine Belange, den sollten wir unterstützen, wann immer dies möglich, dabei können durchaus positive Ergebnisse entstehen, nicht nur für denjenigen selbst, sondern erst recht für die Umwelt. Stellen wir uns nur mal eine Welt vor, in der es keine Sachzwänge gibt, die Kreativität, Intuition und somit der freie Willen nicht eingeengt und versperrt wird, sondern Freiräume des unbedarften Handelns anbietet

Lotar Martin Kamm

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2 Antworten zu Leben voller Ecken und Kanten

  1. Sabine Adameit schreibt:

    I have a dream: love will win 💕

    Gefällt 2 Personen

  2. familie m. schreibt:

    schöner artikel…

    Gefällt 2 Personen

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