Ins Gesicht weht der Wind


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Bin mir manchmal selbst ein fremdes Kind,
das aufrecht steht, ins Gesicht weht der Wind.

Der Trotz, die Sturheit sind auf die Stirn geschrieben,
egal was ich tu, ich kriege es nicht abgerieben.

Nur ein liebendes, freundliches Kind zu sein,
brennt in meinen Augen wie Sonnenschein.

Ich verstehe die Menschen, die Erwachsenen nicht,
scheinbar haben sie vergessen, zu leben, ich nicht.

Emotionen, Gedankenaustausch brauche ich zum Sein,
kein Verstecktes zum eigenen Vorteil, das tut man nicht, nein.

Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Respekt habt ihr mich gelehrt,
danach lechze ich, aber ihr selbst lebt in einem Lügenbett,

ihr traut euch nicht, zu stehen zu euerm eigenen Anstand,
tragt Masken und drückt damit die Wahrheit an die Wand.

Da bleib ich lieber das verschmähte, mir manchmal fremde Kind,
gemeinsam stehen wir aufrecht, ins Gesicht weht uns der Wind.

Nafia

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