Kosmos: Schöpfungsplan folgt eigener Gesetzmäßigkeit


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Kollektives Bewußtsein leidgeprüft menschlichem Fehlverhalten ausgesetzt

Alles Sein findet Wege der Entfaltung, nimmt stets Kontakt auf mit der Außenwelt, die es umgibt. Mit all seinen Möglichkeiten, die ihm in die Wiege gelegt wurden, weil der Schöpfungsplan paßgenau nach dessen Vorsehung sich ständig weiterentwickelt, eigener Gesetzmäßigkeit folgt.

Ewiglich mögen Gedanken in verschiedene Richtungen kreisen, nach Lösungen suchen, obwohl längst sich bewußt, daß kurz darauf neue Probleme auftauchen. Fragen erzeugen stets Gegenfragen, die wiederum ins nächste Staunen gelangen, aber gleichwohl in menschenerzeugte Katastrophen neben den Naturgewalten, den Gesetzen gehorchend stattfinden müssen.

Daher dümpeln wir Menschen vor uns hin, meinen, wir könnten den Arm gen Kosmos strecken, wenngleich irdische Probleme offenbaren, wie unbedarft und grenzenlos gierig wir dem Habitus verpflichtend uns nötigen, Mutter Erde empfindlich zu stören. Geist erzwingt neue Ideen, die erschaffen werden wollen, um jeden Preis sich Möglichkeiten der Entfaltung ersinnen, rücksichtslos, inzwischen gottähnlich selbst leidgeprüfte Entwicklungserkenntnisse ignorieren.

Die Charakteristik des gesellschaftlichen Zusammenhalts rückte nicht zwangsläufig in den Fokus ernsthafter Zielsetzungen, sondern viel eher das sich Ausklammern eigener Vorteile bedacht, sich das zu nehmen, was man sich einredete, sogar gesetzlich ausformulierte, rechtens zu sein. Deshalb begann die alte Sehnsucht nach einem Urvertrauen schnell zu erlischen beim frühen Homo sapiens, das verlorene Paradies stets ein zum Greifen nahes Bild widerspiegelt, dennoch unerreichbar bleibt angesichts zu vieler Widrigkeiten.

„Stets positiv Denken“, eine gutgemeinte Formulierung, um Gedanken an das Geschehene, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Zukunftsszenarien im Visier einer geblendeten Menschheit? Sie mögen sehr nahe sein, gar nicht mal in weite Ferne gerückt, und doch beschleicht den Skeptiker das Gefühl: Wo bleibt die Aufarbeitung alten Fehlverhaltens, um auszuschließen, daß wir nicht dieselben Probleme herbeiführen, so als ob wir nichts gelernt? Kollektives Bewußtsein selbst den letzten in der Gruppe erreichen muß, damit neue Schritte sich zielsicher etablieren?

Ein ständiger Fluß, ein kosmisches Urgesetz, nicht im wörtlichen Sinne, sondern im gedanklichen, der damit die feinen Übergänge meint. Selbst einstudiertes Wissen kann nur dann sich entfalten, wenn die Umstände in der Praxis sich bewähren, wobei Zeit eine relative Konstante darstellt. Mit ein Hauptgrund, wieso die Schulsysteme allesamt scheitern! Was nützen die sogenannten Schulversager, die Aussortierten, die oftmals später Ungelernten? Lange der Industrie dienlich, erschaffen in einer neuen Welt Roboter und die Automation deren Arbeit, so daß sie in wirtschaftsplutokratischen Systemen unnötig werden.

Mensch hat es in der Hand, am Scheideweg geballt sich formierende Konflikte eskalieren zu lassen in schreckliche Kriege, eine Fortsetzung der Ressourcen-Zerstörungsgewalt oder aber die tief in uns sitzende Illusion einzufordern, das verlorene Paradies eben nicht aufzugeben. Selbst wenn der grausame Schritt stattfinden wird – und es schaut ganz real danach aus – verbleiben höchstwahrscheinlich einige übrig, die den Gedanken in sich bewahren, um nie wieder die Schöpfung anzuzweifeln. Und falls nicht, der Kosmos hat ohnehin unendlich viele Antworten parat.

Lotar Martin Kamm

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4 Antworten zu Kosmos: Schöpfungsplan folgt eigener Gesetzmäßigkeit

  1. diwini schreibt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Auberge Keur Diame schreibt:

    Wow, das nenne ich Klartext! Auf den Punkt gebracht! Danke! Mme Ruth

    Gefällt 1 Person

    • hraban57 schreibt:

      Danke für die Blumen, liebe Grüße in den Senegal, dem Land der vielseitigen Musik, Lotar. Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß mir da spontan der Sänger und inzwischen gar Kulturminister des Senegals einfällt, Youssou N’Dour, dessen Musik ich sehr gern höre.

      Gefällt 1 Person

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