Die Welt am Abgrund – außer Rand und Band


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Satirischer Rückblick…

Oh, welch Schand! Welch Garant kann ganz galant sie aus morastigem Drecke ziehen? Mensch vermag nicht mehr rechtzeitig fliehen. Sei’s ihm verzieh’n? Mitnichten, Kosmos wird ihn richten, da hilft kein Schlichten im Nachhinein, am Ende steht diese Spezies ganz allein vor eigener Zerstörung, schaut bitter drein vor lauter Empörung.

Zurück in jetzige Gegenwart, die sich noch um uns schart. Ach, mein Schatz, welch Koseform auch immer. Was soll all die Hatz, hilft doch nimmer? Es kommt eh ganz fett, ob verlorene oder gewonnene Wett’. Selbst in Hinblick auf diesjährigen ESC, als Musikshow zwischen Kommerz und Politik, sehr schick heftigst gelobt übern Klee, gilt nur der äußere Schein, kein kreatives Sein.

Ein jeder in dieser Gesellschaft sich selbst der Nächste ist, kaum mehr die Muse wird geküßt, dafür mehr die Fahne gehißt. Wohin führt uns das? Ohne Spaß, direkt erneut in dunkle Zeit, die schon allzu bereit steht: Seht wie sie geht, weil zuviel Böses gesät!

Kann uns dies eine Lehre sein, viele verfallen dem trickreichen Schein? Wohl eher kaum, man sollte sich nur trau’n auf der Laufbahn des Lebens, sonst wär vieles vergebens. Mit Blick zu menschlichem Genie wird einem Angst und Bang, weil Mensch im Überschwang weiter vertraut der Atomenergie: Ein Fluch für Folgenerationen, der strahlende Balast wird sie nicht schonen!

Anderssein – Individualität im Kontrast zur konformen Gesellschaft bleibt vielen vergönnt. Seht den verlogenen Schein, wie er Ideen hinrafft, Menschheit dem Mommon nachrennt! Kein Entrinnen, weil wie von Sinnen Neid dem Bösen Flügel verleiht.

Simple Dialektik wieder bereit, Krieg zu entfachen. Ja, der Ami macht keine halbe Sachen, zusammen mit vierter Gewalt die Mär vom bösen Russen übern Globus schallt. Menschheit am Scheideweg selbst gestellter Fallen sich entscheiden muß: Überdruß im Überfluß, Demut tut letztlich uns gut?

Oder hat Verwerflichkeit uns am Ende eingeholt? Zu viele Mächte Unkritische verkohlt? Neben all dem Lärmen, der bis in wackere Herzen dröhnt, unlauteres Schwärmen den guten Geist verhöhnt? Eltern und Familien einer Idealisierung ausgesetzt, in der zuletzt wird gezielt gehetzt im Hier und Jetzt.

Und es schließt sich der Kreis, weil ein jeder Nachdenkliche weiß, die Welt am Abgrund steht, wieder aufatmen kann, wenn Mensch von ihr geht. Irgendwann.

Lotar Martin Kamm

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