Menschheit am Scheideweg selbst gestellter Fallen


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Jede Veränderung beginnt mit der Selbstreflexion

Manchmal möchte man einfach die Zeit anhalten, verharren in einem Vakuum selbstreflektierter Gefühle und Erinnerungen, eine Chance ersehnen, gewisse Erkenntnisse erlangen, die es einem ermöglichen, Veränderung im Sein zu initiieren. Viel Wunschdenken, das sich schnell verlieren kann in schier hoffnungsloser Illusion, weil nur die Realität uns zurückholt, etwas direkt zu verändern oder eben es zu versäumen.

Der Einzelne ausgesetzt dem großen Ganzen, welches den Lebenslauf beeinflußt, ob er es wahrhaben will oder nicht? In einer Welt zunehmender Bevölkerungsdichte kaum mehr Nischen des Rückzugs vorhanden, die selbst einem Eremiten vergönnt? Einserseits Ballungszentren in stetig neu entstehenden Weltmetropolen, ein Großteil der Menschheit ohnehin am Meer verweilt, andererseits die letzten, nahezu unbesiedelten Gegenden als Opfer profitorientierter Gier vernichtet werden.

Verweilen in der Masse, in einer scheinbaren Anonymität, die mittels exakter Registrierung und Datenkatalogisierung ungeahnte Überwachungsmöglichkeiten bieten, das Individuum ausgesetzt in der Beurteilung einiger weniger, die es an der langen Leine begleiten. Mensch in Begriff all seine erdachten Science-Fiction-Geschichten in die Tat umzusetzen, als Folge eines kreativen Plans, der in den Weiten des Kosmos ihn erreichte? Welche Aufgaben erwarten ihn daher im ahnungsvollen Rausch hin zu apokalyptischen Szenarien, auf die er sich unentwegt und ungebremst zubewegt?

Mutter Erde schier hilflos ausgesetzt seitens unserer Spezies, die nicht nur sich selbst vernichtet, sondern die Natur, das Leben auf ihr. Hochmut kommt nicht vor dem Fall, viel eher schlägt geistiges Unvermögen hart auf, wenn konsequent zu Ende gedacht. Na, erraten Sie es? Genau, Homo sapiens ist eben nicht das Maß aller Dinge, vielmehr ein winziger Teil im Kosmos, entsprechende Antworten verweilen in jener Unendlichkeit, die obendrein sich nicht anschicken, zu uns zu gelangen. Gut so.

Man stelle sich nur für Momente vor, jene Erdenspezies würde im All an Einfluß gewinnen. Passiert aber nicht, den Mond mag man erreicht haben, mit dem Mars im Visier technisches Wissen bereits bis an dessen Grenzen überfordert, zumal manche unwägbare Überraschung ihn erwartet. Wer bisher nicht geistig-spirituelle Fähigkeiten verinnerlicht hat, der stößt erst recht in realer Praxis schnell auf Widrigkeiten. Zufall oder Absicht? Ersteres gibt es mitnichten, der Kosmos bestimmt unser Dasein.

Wir können weder das Rad der Zeit zurückdrehen noch das Geschehene aus heutiger Sicht revidieren. Aber wir vermögen im Hier und Jetzt stets uns der Vergangenheit erinnern, um aus den Fehlern zu lernen, sie vor allem nicht zu wiederholen. Worauf warten wir noch?

Lotar Martin Kamm

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