Spuren des Hegemon belasten nachhaltig Friedenswillen


landscape-690990_1280Satirischer Rückblick…

Wer beherrschte stets die Massen, unterjochte deren Sein, teilte Menschheit ein in Klassen oder Rassen? Wir wissen es allesamt, um doch uns zu verkriechen wie an eine Höhlenwand, doch ohje, sie nicht einfach verschwand. Man kann schon förmlich ihren nationalistischen Dunstkreis riechen.

Kleiner Mann ganz groß oder zurück in Mutters Schoß? Was ist bloß los, hast verloren dein Urteilsvermögen zwischen Spontanität und Erfahrung, weil dich bereits wieder gesellst an falschen Trögen? Folgst ausgerechnet jener altverkrusteten Eingebung?

Um am ersten Mai beim Demonstrieren mitzumischen, wo immer mehr wie schon mal früher Patriotentreue uns aufzutischen. In Plauen erneut Rechtsextreme sich zahlreich trauen, erwartungsvoll den braunen Teppich ausgerollt sehen wollen. Nichts da, sie sollten sich besser davontrollen! Die Geschichte darf sich eben nicht wiederholen.

Wir haben doch alle einen – Schatten, um ähnlich wie Ratten uns in etwa in die Enge treiben zu lassen. Was soll dieses grausame Hassen? Während Greenpeace-Enthüllungen zum TTIP die Fronten erhärten, mögen neu formulierte Schönheitsreden dieses üble Vertragswerk in etwa aufwerten? Mitnichten, da gibt es nichts mehr zu schlichten.

Zäune vermitteln zwar gesteckte Grenzen, die es dennoch abzubauen gilt, egal wie selbstherrlich manch Herrenmensch schielt. Mit Blick gen Westen in die USA, wo The Donald vs. Hillary den worst case offenbart, das verunsicherte Volk um sie sich schart, wird dies eigentlich klar. Dabei im Sonnengrün und Schattengelb zu sitzen, läßt manch besorgten Gedanken aufblitzen. Oder ist sich darüber wie vor 40 Jahren Menschheit nicht im Klaren?

Im Fall des Palmöls, wo Schweizer Freihandel Mansers Erbe mit Füßen tritt, selbst hier erlebt man gleichgültigen Wandel: Was interessieren schon weit entfernte Völker oder der Regenwald? Igittigitt, was ist des Menschen Herz nur kalt. Keine Angst haben, als deutliche Antwort richtig erscheint. Doch manch bestimmte Macht gewissenlos ihre Art der Gerechtigkeit sich zusammenreimt.

Alles im Eimer, wo trotz Loch voller Verzweiflung der Optimist im Gegensatz zum Pessimist, der sich meist verkroch, die Friedensfahne gen Kriegstreiber hißt. Hilft dies wirklich und eindrucksvoll? Zu unser aller Wohl? Nach neulichem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Syrien erreicht dieser Krieg eine andere Dimension. Friedensverhandlungen wirken dabei wie blanker Hohn.

Lotar Martin Kamm

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